Farbklang – Klangfarbe im Technologie- und Gründerzentrum: Malerei erleben in Straubing


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Farbklang – Klangfarbe: Zwei Positionen der Malerei im Dialog
In der hellen Architektur des Technologie- und Gründerzentrums Straubing-Sand entfaltet die Ausstellung Farbklang – Klangfarbe ein konzentriertes Kunsterlebnis: Werke von Max Huber (1920–1987) und Herbert Muckenschnabl (*1947) treten in einen klangvollen Dialog von Farbe, Form und Rhythmus. Die kuratorische Setzung betont Werkbetrachtung, Raumwirkung und eine ästhetische Erfahrung, die gleichermaßen kontemplativ wie anregend wirkt.
Farbe als Resonanzraum
Schon beim Eintreten prägen leuchtende Farbfelder, modulierte Übergänge und strukturelle Setzungen die Ausstellungsatmosphäre. Huber, in Niederbayern verwurzelt und in Berufsverbänden wie der Münchner Künstlergenossenschaft aktiv, entwickelt aus organischen Formen und konstruktiven Gefügen eine Malerei, die zwischen Landschaftsassoziation und Abstraktion oszilliert. Muckenschnabl, Maler und Grafiker aus dem Bayerischen Wald, verbindet in seinen Bildern Tonalität und Lichtführung zu klaren, klangvollen Kompositionen – Malerei als visuelle Partitur.
Werkanalyse und kunsthistorische Einordnung
Die Gegenüberstellung zeigt zwei Generationen ostbayerischer Kunst: Hubers Nachkriegsposition mit struktureller Stringenz, regelmäßige Beteiligungen an Haus der Kunst in München und großen Ostbayern-Schauen, sowie Muckenschnabls weit gespannte Ausstellungspraxis von Regensburg bis München und in die USA. Auszeichnungen wie der Kulturförderpreis Ostbayern und der Kulturpreis Freyung-Grafenau verorten Muckenschnabl als prägende Stimme der Region. Kuratorisch überzeugt die klare Hängung: Bildgruppen bilden Tonarten, Blickachsen erzeugen ein Wechselspiel von Harmonie und Spannung.
Material, Licht, Rhythmus
Farbaufträge changieren zwischen deckend und lasierend, Kanten setzen Takt; Linien, Flächen und Intervalle binden den Raum. Im Tageslicht der Gänge entsteht eine synästhetische Wahrnehmung – Farben scheinen zu klingen, Klang wird zur Farbe. So prägt die Ausstellung eine sinnliche, zugleich reflektierte Ästhetik, die zur entschleunigten Betrachtung einlädt.
Bildung und Vermittlung
Die Öffnungszeiten ermöglichen ruhige Werkbetrachtung; das TGZ als öffentlicher Ort schafft niederschwelligen Zugang. Hinweise zu Führungen werden vor Ort bzw. beim Veranstalter gegeben.
Fazit: Farbklang – Klangfarbe bietet ein fokussiertes Malereierlebnis zwischen Struktur und Stimmung. Wer Farbe als Denk- und Fühlraum erleben möchte, findet hier eine pointierte Schau – ideal, um Kunstqualität der Region in konzentrierter Form live zu erfahren.
Offizielle Kanäle von Max Huber, Herbert Muckenschnabl und Hafen Straubing-Sand:
- Instagram: Kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: Kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: Kein offizielles Profil gefunden
- Website (Veranstalter): https://www.hafen-straubing.de/veranstaltungen/kunst-im-gruenderzentrum/
- Website (Herbert Muckenschnabl): https://www.muckenschnabl.de/ausstellungen.html
- Website (Max Huber, Maler): https://maxhubermaler.wordpress.com/vita/
Quellen:
- Hafen Straubing-Sand – Kunst im Gründerzentrum (offizielle Veranstaltungsseite)
- Mein Bayerischer Wald – Ausstellung Farbklang – Klangfarbe (Terminübersicht)
- Herbert Muckenschnabl – Ausstellungen (offizielle Website)
- Max Huber (Maler) – Vita (offizielle Seite)
- HfKM Regensburg – Ausstellung Farbklang-Klangfarbe (Hintergrund, 2023)









