
Straubing
In d. Bürg 1, 94315 Straubing, Deutschland
Weytterturm | Kunst & Ausstellungen in Straubing
Der Weytterturm ist einer der besonderen Kulturorte in Straubing. Hinter dem Polizeigebäude und nur wenige Schritte vom Theresienplatz entfernt, verbindet der historische Turm mittelalterliche Stadtgeschichte mit zeitgenössischer Kunst. Das denkmalgeschützte Gebäude war einst Teil der Straubinger Befestigungsanlagen und wird heute von der Gemeinschaft Bildender Künstler Straubing als Ausstellungsgalerie genutzt. In den Räumen des Turms begegnen sich Malerei, Fotografie, Skulptur, Installation und unterschiedliche künstlerische Positionen aus der Region und darüber hinaus.
Wer nach Kunst im Weytterturm sucht, entdeckt keinen klassischen Museumsbetrieb mit einer dauerhaft gleichen Sammlung, sondern ein wechselndes Ausstellungsprogramm. Einzel- und Gruppenausstellungen machen den Besuch immer wieder neu. Vernissagen, Finissagen, Künstlergespräche und Preisverleihungen ergänzen die Präsentationen. Die besondere Atmosphäre entsteht aus dem Zusammenspiel von historischen Mauern, kleinen Ausstellungsräumen, dem idyllischen Hof und der konzentrierten Nähe zu den Werken. Während der Ausstellungen ist die Galerie in der Regel samstags, sonntags und an Feiertagen von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der offizielle Ausstellungsort befindet sich in der Bürg 34 in 94315 Straubing.
Ausstellung Weytterturm: Wechselnde Kunst in historischen Räumen
Das wichtigste Suchthema rund um den Weytterturm ist die aktuelle Ausstellung. Die Galerie ist kein Ort, an dem Besucherinnen und Besucher über Jahre dieselben Werke sehen. Stattdessen wechselt das Programm regelmäßig und bietet dadurch einen guten Anlass, den Turm mehrmals zu besuchen. Die Gemeinschaft Bildender Künstler Straubing organisiert Einzel- und Gruppenausstellungen, in denen unterschiedliche künstlerische Handschriften sichtbar werden. Das Spektrum reicht von Malerei über Fotografie bis zu Skulpturen, Installationen und konzeptionellen Arbeiten. Dadurch richtet sich das Angebot sowohl an Menschen, die bereits regelmäßig Galerien besuchen, als auch an neugierige Gäste, die einen unkomplizierten Zugang zur Kunst suchen.
Die Ausstellungen entstehen häufig aus einer Verbindung von regionaler Kulturarbeit und überregionalen künstlerischen Kontakten. Mitglieder der Gemeinschaft zeigen eigene Werke, ausgewählte Gastkünstler erhalten Raum für Präsentationen, und Förderpreisträger können ihre Position in einer konzentrierten Einzelausstellung vorstellen. Thematische Projekte schaffen zusätzliche Perspektiven. Eine Ausstellung kann sich beispielsweise auf Fotografie konzentrieren, eine andere auf Malerei, plastische Arbeiten oder eine Verbindung verschiedener Medien. Die Räume des Turms unterstützen diese Vielfalt, weil jedes Geschoss und jeder Ausstellungsraum eine eigene Wahrnehmungssituation erzeugt.
Besonders prägend sind die Eröffnungen. Die Vernissagen finden in der Regel am Freitagabend statt und bringen Künstlerinnen und Künstler, Kunstinteressierte, Mitglieder der Gemeinschaft sowie Gäste aus Straubing und der Umgebung zusammen. Eine Vernissage ist im Weytterturm nicht nur ein kurzer Termin zum Betrachten von Bildern. Sie ist auch ein Treffpunkt für Gespräche über Motive, Materialien, Arbeitsweisen und persönliche Zugänge zur Kunst. Die wechselnde Besucherschaft gehört zum Charakter des Ortes: Stammgäste treffen auf Menschen, die erstmals von einer Ausstellung erfahren haben.
Für die Planung eines Besuchs lohnt sich der Blick in den aktuellen Veranstaltungskalender. Die Öffnungszeiten können an das jeweilige Ausstellungsprojekt gebunden sein, und besondere Veranstaltungen wie Finissagen haben gelegentlich eigene Zeiten. Wer den Weytterturm am Wochenende besucht, sollte sich deshalb vorab informieren, welche Ausstellung gerade zu sehen ist und ob zusätzlich eine Führung, ein Künstlergespräch oder eine Abschlussveranstaltung angeboten wird. Der Reiz liegt gerade darin, dass jeder Besuch eine andere künstlerische Auswahl und damit eine neue Atmosphäre bereithält.
Kunst im Weytterturm: Malerei, Fotografie, Skulptur und Installationen
Kunst im Weytterturm bedeutet Vielfalt auf engem Raum. Die Galerie bietet keine weitläufigen Museumssäle, sondern mehrere Räume in einem historischen Turm. Diese räumliche Besonderheit verändert die Wirkung der ausgestellten Arbeiten. Ein Gemälde begegnet den Besucherinnen und Besuchern nicht in einer neutralen, beliebig großen Halle, sondern in einem Gebäude mit Geschichte, Materialität und sichtbarer baulicher Eigenart. Wände, Treppen, Nischen und die Abfolge der Geschosse erzeugen eine unmittelbare Nähe zwischen Publikum und Kunstwerken.
Malerei bildet einen wichtigen Teil des Programms. In Einzelpräsentationen können Künstlerinnen und Künstler ihre Motive, Serien und Arbeitsprozesse ausführlicher zeigen. Dabei reicht die Bandbreite von gegenständlichen und figurativen Arbeiten bis zu abstrakten, gestischen oder experimentellen Bildsprachen. Ein Ausstellungsbesuch im Weytterturm kann deshalb sowohl vertraute Motive als auch ungewohnte Formen der Wahrnehmung bieten. Entscheidend ist nicht eine einheitliche Stilrichtung, sondern die Möglichkeit, unterschiedliche Positionen miteinander zu vergleichen.
Auch die Fotografie hat im Programm der Galerie ihren Platz. Fotografische Ausstellungen können Momentaufnahmen, serielle Arbeiten, realistische Bilder, abstrakte Bildlösungen oder gesellschaftspolitische Themen zusammenführen. Die Fotografie erscheint dabei nicht bloß als Dokumentation, sondern als eigenständige künstlerische Ausdrucksform. Gerade in einem historischen Gebäude entsteht ein spannender Kontrast zwischen der alten Architektur und modernen fotografischen Perspektiven. Vertraute Orte können fremd wirken, Details gewinnen an Bedeutung, und alltägliche Situationen werden zu sorgfältig komponierten Bildern.
Skulpturen und Installationen nutzen zusätzlich den Innenhof und die besonderen Übergänge des Turms. Dreidimensionale Werke verändern den Rundgang, weil sie aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden müssen. Manche Arbeiten wirken im Raum zurückhaltend, andere setzen einen deutlichen Akzent. Installationen können Materialien, Fundstücke, Textilien, Metall, Holz oder Keramik verbinden. Die Präsentation bleibt dabei stets abhängig vom jeweiligen Projekt. Gerade diese Offenheit macht den Weytterturm zu einem interessanten Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst.
Die Gemeinschaft Bildender Künstler Straubing arbeitet mit Unterstützung der Stadt Straubing und betreut den Weytterturm seit seiner Umgestaltung zur Galerie. Über die Jahre wurden dort zahlreiche Ausstellungen gezeigt. Die Galerie versteht sich damit als Plattform für den künstlerischen Austausch in der Region. Besucherinnen und Besucher erhalten Gelegenheit, Kunst nicht nur über bekannte Institutionen oder große Museen kennenzulernen, sondern in einem überschaubaren, persönlichen Rahmen. Gespräche mit Ausstellenden und die Nähe zu den Werken gehören zu den wesentlichen Stärken dieses Ortes.
Weytterturm Fotos: Storchennest, Hof und besondere Architektur
Wer nach Weytterturm Fotos sucht, interessiert sich meist nicht nur für die Ausstellungen, sondern auch für das Gebäude selbst. Der Turm besitzt eine unverwechselbare Außenwirkung. Auf dem Zeltdach befindet sich ein Storchennest, das zu den bekanntesten visuellen Merkmalen des Bauwerks gehört. Die Störche machen den Weytterturm auch außerhalb von Ausstellungszeiten zu einem auffälligen Motiv im Straubinger Stadtbild. Das Bild eines historischen Turms mit einem Storchennest verbindet Architektur, Natur und Stadtgeschichte auf eine Weise, die in einer modernen Galerie ungewöhnlich wäre.
Der Zugang zum Weytterturm liegt in der Bürg und ist aus der Innenstadt schnell erreichbar. Die Lage wirkt zugleich zentral und verborgen. Von der Umgebung des Theresienplatzes führt der Weg durch die Jesuitengasse und anschließend in eine Seitenstraße. Hinter dem Polizeigebäude öffnet sich der Blick auf den Turm und seinen Hof. Diese kleine Wegstrecke ist Teil des Besuchserlebnisses: Der Ausstellungsort liegt nicht als freistehender Neubau an einer großen Platzanlage, sondern eingebettet in die historische Struktur Straubings.
Auch der Hof gehört zu den häufig fotografierten Bereichen. Er schafft einen Übergang zwischen öffentlichem Stadtraum und dem konzentrierten Innenraum der Galerie. Bei Veranstaltungen kann der Hof als Treffpunkt genutzt werden. Von dort aus lässt sich die historische Bausubstanz besonders gut wahrnehmen. Je nach Licht, Jahreszeit und Ausstellung verändert sich die Wirkung des Ortes. Das macht Fotos vom Weytterturm abwechslungsreich, obwohl das Gebäude selbst kompakt ist.
Im Inneren setzen sich die architektonischen Besonderheiten fort. Die Galerie erstreckt sich über vier Geschosse und umfasst fünf Räume. Diese Angaben beschreiben zugleich die Grenzen und die Qualität des Ortes. Es gibt keine riesige Ausstellungsfläche, sondern eine Folge kleinerer Räume, die einen langsamen Rundgang nahelegen. Besucher können sich intensiver mit einzelnen Werken beschäftigen, statt eine große Anzahl von Objekten in kurzer Zeit zu durchqueren. Treppen und Raumwechsel strukturieren die Wahrnehmung und lassen jede Ausstellung wie eine Abfolge von Kapiteln erscheinen.
Fotografien des Weytterturms sollten deshalb möglichst beide Seiten des Ortes zeigen: die historische Architektur und die wechselnden Kunstpräsentationen. Außen stehen Turm, Dach und Storchennest im Mittelpunkt. Innen sind es die Ausstellungsräume, Werke, Treppen und Perspektiven. Dabei ist zu beachten, dass sich die konkrete Bildauswahl von Ausstellung zu Ausstellung verändert. Offizielle Webseiten und Programmseiten der Gemeinschaft Bildender Künstler veröffentlichen regelmäßig aktuelle Bilder und Hinweise. Wer eigene Aufnahmen macht, sollte die Rechte an ausgestellten Kunstwerken respektieren und bei Innenaufnahmen die Hinweise vor Ort beachten.
Weytterturm Geschichte: Vom Wehrturm zur Kunstgalerie
Die Geschichte des Weytterturms reicht weit in die mittelalterliche Entwicklung Straubings zurück. Nach den Angaben der Gemeinschaft Bildender Künstler wurde der Turm vermutlich um 1300 als Teil der ersten gemauerten Stadtbefestigung errichtet. Seine Lage an der nordwestlichen Ecke der historischen Stadtanlage erklärt seine ursprüngliche Funktion als Wehrturm. Er war damit nicht als repräsentatives Kulturgebäude geplant, sondern als Bestandteil einer Befestigung, die Schutz und Kontrolle des Stadtbereichs ermöglichte.
Die Bezeichnung Weytterturm ist historisch überliefert. Der Turm wurde 1465 erstmals unter diesem Namen erwähnt. Zur Herkunft des Namens gibt es eine Erklärung, nach der er wahrscheinlich auf einen Straubinger Bürger namens Weichhold zurückgeht. Im Alltag wurde das Bauwerk außerdem lange als Polizeiturm bezeichnet. Dieser Name hängt mit der benachbarten Polizeidirektion zusammen und zeigt, wie sich die Wahrnehmung historischer Gebäude im Laufe der Zeit verändert. Ein Turm kann zunächst Wehrturm, später Gefängnis, im Sprachgebrauch Polizeiturm und schließlich Galerie sein.
Nach den historischen Darstellungen wurde der Weytterturm vermutlich bis ins 19. Jahrhundert als Gefängnis genutzt. Damit besitzt das Gebäude eine Vergangenheit, die über seine heutige Nutzung weit hinausgeht. Die verschiedenen Funktionen spiegeln die wechselvolle Geschichte städtischer Architektur wider. Befestigungsanlagen verlieren ihre militärische Bedeutung, werden für andere Aufgaben genutzt und stehen später vor der Frage, wie sie erhalten und sinnvoll in das moderne Stadtleben eingebunden werden können.
Eine umfassende Sanierung wurde im Zusammenhang mit den Vorarbeiten zur Landesgartenschau begonnen. Die Arbeiten betrafen nicht nur den Turm, sondern auch Anbauten, Mauern und den Hof. Die Bausubstanz war zuvor in einem desolaten Zustand. Die Sanierung machte es möglich, das historische Ensemble zu erhalten und gleichzeitig für eine kulturelle Nutzung zu öffnen. Seit 1990 dient der Weytterturm als Galerie der Gemeinschaft Bildender Künstler Straubing. Damit wurde aus einem gefährdeten historischen Bauwerk ein dauerhaft genutzter Kulturort.
Die Entwicklung zur Galerie zeigt, wie Denkmalpflege und Kulturförderung zusammenwirken können. Der historische Charakter blieb sichtbar, während die Räume für zeitgenössische Kunst geöffnet wurden. Die mehr als 700 Jahre alten Gemäuer erhalten dadurch eine neue Aufgabe, ohne ihre Vergangenheit zu verlieren. Besucher erleben bei einem Rundgang deshalb immer zwei Ebenen: Sie sehen Kunst der Gegenwart und bewegen sich zugleich durch ein Zeugnis der Straubinger Stadtgeschichte.
Seit der Einrichtung als Ausstellungslokal wurden nach Angaben der Stadt Straubing nahezu 200 Ausstellungen präsentiert. Dazu kommen Preisverleihungen, Preisträgerausstellungen und Austauschprojekte. Die Geschichte des Weytterturms endet somit nicht mit der Sanierung. Sie wird durch jede neue Ausstellung fortgeschrieben. Die Künstlerinnen und Künstler bringen aktuelle Themen, Materialien und Sichtweisen in die alten Räume. Gerade dieses Nebeneinander von historischer Substanz und zeitgenössischer Interpretation prägt die Identität des Weytterturms.
Weytterturm Öffnungszeiten und Adresse für den Besuch
Für einen Besuch im Weytterturm sind die Öffnungszeiten während der jeweiligen Ausstellung entscheidend. Die Galerie ist in der Regel samstags, sonntags und an Feiertagen von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Diese Zeiten gelten als allgemeine Orientierung und können je nach Programm, Aufbau, Abbau oder Sonderveranstaltung abweichen. Vor einer Anreise empfiehlt es sich deshalb, den aktuellen Kalender der Gemeinschaft Bildender Künstler oder die Website des Weytterturms zu prüfen. Dort finden sich die Ausstellungstitel, Laufzeiten, Eröffnungstermine und gegebenenfalls Hinweise zu Finissagen.
Die offizielle Adresse des Ausstellungsortes lautet In der Bürg 34, 94315 Straubing. In manchen Datensätzen wird der Weytterturm mit einer abweichenden Hausnummer geführt. Für den Besuch sollten die Angaben der offiziellen Galerie verwendet werden. Der Turm liegt im historischen Zentrum und ist von der Umgebung des Theresienplatzes aus sehr nah. Die Stadtseite beschreibt den Weg als etwa einminütigen Fußweg. Gäste gehen durch die Jesuitengasse und anschließend in eine Seitenstraße in Richtung Polizeiparkplatz. Der Zugang befindet sich hinter dem Polizeigebäude.
Die zentrale Lage macht den Weytterturm gut mit einem Rundgang durch die Straubinger Altstadt kombinierbar. Ein Besuch lässt sich beispielsweise mit einem Spaziergang über den Theresienplatz, durch die historischen Gassen oder zu weiteren kulturellen Einrichtungen verbinden. Der Turm selbst ist kein großflächiges Veranstaltungszentrum, sondern eine kompakte Galerie. Für die Besichtigung sollte man ausreichend Zeit einplanen, um die einzelnen Räume und Ebenen ohne Eile wahrzunehmen. Die Dauer hängt von der Größe der Ausstellung und dem persönlichen Interesse ab.
Die Vernissagen finden gewöhnlich am Freitagabend statt. Sie können ein besonderer Zeitpunkt für den Besuch sein, weil dann die Ausstellung eröffnet wird und häufig ein direkter Austausch mit den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern möglich ist. Wer eine ruhigere Atmosphäre bevorzugt, besucht die Galerie eher an einem Samstag- oder Sonntagnachmittag. Bei stark besuchten Eröffnungen oder besonderen Veranstaltungen kann der Platz im historischen Gebäude begrenzt sein.
Der Weytterturm richtet sich an ein breites Publikum. Kunstkenntnisse sind nicht erforderlich, um die Ausstellung zu besuchen. Die Räume eignen sich für Einzelbesucher, Paare, kulturinteressierte Familien und Gäste, die Straubing aus einer weniger bekannten Perspektive kennenlernen möchten. Da die Galerie in einem historischen Turm untergebracht ist, sollten Besucher die baulichen Gegebenheiten berücksichtigen. Die Räume verteilen sich über mehrere Geschosse, und der Rundgang führt über Treppen. Für konkrete Fragen zur Zugänglichkeit, zu Führungen oder zu individuellen Besuchswünschen ist der direkte Kontakt mit der Gemeinschaft Bildender Künstler sinnvoll.
Gemeinschaft Bildender Künstler Straubing und Kulturpreis
Der Weytterturm ist eng mit der Gemeinschaft Bildender Künstler Straubing verbunden. Der Verein widmet sich der Förderung von Kunst und Kultur und nutzt den Turm als einen seiner wichtigen Ausstellungsorte. Die Galerie bietet Mitgliedern und Gästen Möglichkeiten für Einzel- und Gruppenausstellungen. Dadurch entsteht ein Programm, das sowohl den Austausch innerhalb der regionalen Kunstszene als auch die Präsentation ausgewählter überregionaler Positionen unterstützt.
Ein besonderer Schwerpunkt ist die Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Straubing. Die institutionelle Unterstützung hilft dabei, den Weytterturm langfristig als kulturelle Einrichtung zu erhalten. Der Ort ist nicht nur eine Adresse für gelegentliche Ausstellungen, sondern ein kontinuierlich bespielter Raum. Nach Angaben der offiziellen Informationen sind jährlich mehrere Ausstellungen vorgesehen. Die wechselnden Projekte machen den Turm zu einer festen Größe für Kunstinteressierte in Straubing und Niederbayern.
Seit 2005 wird der Weytterturm außerdem für die Preisvergabe und die Preisträgerausstellung der Dr. Franz und Astrid Ritter-Stiftung genutzt. Der damit verbundene Kunstpreis ist mit 15.000 Euro dotiert und zählt nach Angaben der Stadt zu den hoch dotierten Kunstpreisen in Deutschland. Die Preisträgerausstellung ermöglicht es dem ausgezeichneten Künstler oder der ausgezeichneten Künstlerin, eine eigene Position in den historischen Räumen des Turms ausführlicher vorzustellen. Das schafft einen Übergang zwischen Anerkennung, Präsentation und öffentlichem Dialog.
Auch junge Künstlerinnen und Künstler werden berücksichtigt. Im Rahmen eines Kulturförderpreises der Stadt Straubing und der Ritter-Stiftung kann für Personen bis 35 Jahre eine Einzelausstellung vergeben werden. Diese Förderung ist für eine lebendige Kunstszene wichtig, weil sie nicht nur etablierte Namen sichtbar macht. Junge Positionen erhalten die Gelegenheit, Arbeiten in einem professionellen Rahmen zu präsentieren und mit einem Publikum in Kontakt zu kommen.
Das Programm kann außerdem Austauschprojekte, Ausstellungen von Mitgliedern und Präsentationen ausgewählter Gastkünstler umfassen. Für Besucher entsteht so ein differenziertes Bild der Gegenwartskunst. Der Weytterturm legt sich nicht auf ein einzelnes Medium oder eine bestimmte Stilrichtung fest. Vielmehr steht die Begegnung mit verschiedenen künstlerischen Haltungen im Vordergrund. Eine Ausstellung kann vertraute Bilder zeigen, eine andere experimentelle Installationen oder fotografische Serien. Das Programm bleibt dadurch offen und entwicklungsfähig.
Die Bedeutung des Weytterturms liegt deshalb nicht allein in seiner Architektur. Er ist auch ein sozialer und kultureller Treffpunkt. Bei Vernissagen entstehen Gespräche, Kontakte und neue Perspektiven. Künstlerinnen und Künstler treffen auf Menschen aus der Stadt, auf Kolleginnen und Kollegen aus der Region und auf Gäste, die durch ein bestimmtes Ausstellungsprojekt aufmerksam geworden sind. Die Galerie verbindet damit Denkmal, Kunstpräsentation und Gemeinschaft. Wer den Weytterturm besucht, sieht nicht nur Werke in alten Mauern, sondern erlebt einen Ort, an dem kulturelles Leben regelmäßig stattfindet.
Quellen:
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Weytterturm | Kunst & Ausstellungen in Straubing
Der Weytterturm ist einer der besonderen Kulturorte in Straubing. Hinter dem Polizeigebäude und nur wenige Schritte vom Theresienplatz entfernt, verbindet der historische Turm mittelalterliche Stadtgeschichte mit zeitgenössischer Kunst. Das denkmalgeschützte Gebäude war einst Teil der Straubinger Befestigungsanlagen und wird heute von der Gemeinschaft Bildender Künstler Straubing als Ausstellungsgalerie genutzt. In den Räumen des Turms begegnen sich Malerei, Fotografie, Skulptur, Installation und unterschiedliche künstlerische Positionen aus der Region und darüber hinaus.
Wer nach Kunst im Weytterturm sucht, entdeckt keinen klassischen Museumsbetrieb mit einer dauerhaft gleichen Sammlung, sondern ein wechselndes Ausstellungsprogramm. Einzel- und Gruppenausstellungen machen den Besuch immer wieder neu. Vernissagen, Finissagen, Künstlergespräche und Preisverleihungen ergänzen die Präsentationen. Die besondere Atmosphäre entsteht aus dem Zusammenspiel von historischen Mauern, kleinen Ausstellungsräumen, dem idyllischen Hof und der konzentrierten Nähe zu den Werken. Während der Ausstellungen ist die Galerie in der Regel samstags, sonntags und an Feiertagen von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der offizielle Ausstellungsort befindet sich in der Bürg 34 in 94315 Straubing.
Ausstellung Weytterturm: Wechselnde Kunst in historischen Räumen
Das wichtigste Suchthema rund um den Weytterturm ist die aktuelle Ausstellung. Die Galerie ist kein Ort, an dem Besucherinnen und Besucher über Jahre dieselben Werke sehen. Stattdessen wechselt das Programm regelmäßig und bietet dadurch einen guten Anlass, den Turm mehrmals zu besuchen. Die Gemeinschaft Bildender Künstler Straubing organisiert Einzel- und Gruppenausstellungen, in denen unterschiedliche künstlerische Handschriften sichtbar werden. Das Spektrum reicht von Malerei über Fotografie bis zu Skulpturen, Installationen und konzeptionellen Arbeiten. Dadurch richtet sich das Angebot sowohl an Menschen, die bereits regelmäßig Galerien besuchen, als auch an neugierige Gäste, die einen unkomplizierten Zugang zur Kunst suchen.
Die Ausstellungen entstehen häufig aus einer Verbindung von regionaler Kulturarbeit und überregionalen künstlerischen Kontakten. Mitglieder der Gemeinschaft zeigen eigene Werke, ausgewählte Gastkünstler erhalten Raum für Präsentationen, und Förderpreisträger können ihre Position in einer konzentrierten Einzelausstellung vorstellen. Thematische Projekte schaffen zusätzliche Perspektiven. Eine Ausstellung kann sich beispielsweise auf Fotografie konzentrieren, eine andere auf Malerei, plastische Arbeiten oder eine Verbindung verschiedener Medien. Die Räume des Turms unterstützen diese Vielfalt, weil jedes Geschoss und jeder Ausstellungsraum eine eigene Wahrnehmungssituation erzeugt.
Besonders prägend sind die Eröffnungen. Die Vernissagen finden in der Regel am Freitagabend statt und bringen Künstlerinnen und Künstler, Kunstinteressierte, Mitglieder der Gemeinschaft sowie Gäste aus Straubing und der Umgebung zusammen. Eine Vernissage ist im Weytterturm nicht nur ein kurzer Termin zum Betrachten von Bildern. Sie ist auch ein Treffpunkt für Gespräche über Motive, Materialien, Arbeitsweisen und persönliche Zugänge zur Kunst. Die wechselnde Besucherschaft gehört zum Charakter des Ortes: Stammgäste treffen auf Menschen, die erstmals von einer Ausstellung erfahren haben.
Für die Planung eines Besuchs lohnt sich der Blick in den aktuellen Veranstaltungskalender. Die Öffnungszeiten können an das jeweilige Ausstellungsprojekt gebunden sein, und besondere Veranstaltungen wie Finissagen haben gelegentlich eigene Zeiten. Wer den Weytterturm am Wochenende besucht, sollte sich deshalb vorab informieren, welche Ausstellung gerade zu sehen ist und ob zusätzlich eine Führung, ein Künstlergespräch oder eine Abschlussveranstaltung angeboten wird. Der Reiz liegt gerade darin, dass jeder Besuch eine andere künstlerische Auswahl und damit eine neue Atmosphäre bereithält.
Kunst im Weytterturm: Malerei, Fotografie, Skulptur und Installationen
Kunst im Weytterturm bedeutet Vielfalt auf engem Raum. Die Galerie bietet keine weitläufigen Museumssäle, sondern mehrere Räume in einem historischen Turm. Diese räumliche Besonderheit verändert die Wirkung der ausgestellten Arbeiten. Ein Gemälde begegnet den Besucherinnen und Besuchern nicht in einer neutralen, beliebig großen Halle, sondern in einem Gebäude mit Geschichte, Materialität und sichtbarer baulicher Eigenart. Wände, Treppen, Nischen und die Abfolge der Geschosse erzeugen eine unmittelbare Nähe zwischen Publikum und Kunstwerken.
Malerei bildet einen wichtigen Teil des Programms. In Einzelpräsentationen können Künstlerinnen und Künstler ihre Motive, Serien und Arbeitsprozesse ausführlicher zeigen. Dabei reicht die Bandbreite von gegenständlichen und figurativen Arbeiten bis zu abstrakten, gestischen oder experimentellen Bildsprachen. Ein Ausstellungsbesuch im Weytterturm kann deshalb sowohl vertraute Motive als auch ungewohnte Formen der Wahrnehmung bieten. Entscheidend ist nicht eine einheitliche Stilrichtung, sondern die Möglichkeit, unterschiedliche Positionen miteinander zu vergleichen.
Auch die Fotografie hat im Programm der Galerie ihren Platz. Fotografische Ausstellungen können Momentaufnahmen, serielle Arbeiten, realistische Bilder, abstrakte Bildlösungen oder gesellschaftspolitische Themen zusammenführen. Die Fotografie erscheint dabei nicht bloß als Dokumentation, sondern als eigenständige künstlerische Ausdrucksform. Gerade in einem historischen Gebäude entsteht ein spannender Kontrast zwischen der alten Architektur und modernen fotografischen Perspektiven. Vertraute Orte können fremd wirken, Details gewinnen an Bedeutung, und alltägliche Situationen werden zu sorgfältig komponierten Bildern.
Skulpturen und Installationen nutzen zusätzlich den Innenhof und die besonderen Übergänge des Turms. Dreidimensionale Werke verändern den Rundgang, weil sie aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden müssen. Manche Arbeiten wirken im Raum zurückhaltend, andere setzen einen deutlichen Akzent. Installationen können Materialien, Fundstücke, Textilien, Metall, Holz oder Keramik verbinden. Die Präsentation bleibt dabei stets abhängig vom jeweiligen Projekt. Gerade diese Offenheit macht den Weytterturm zu einem interessanten Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst.
Die Gemeinschaft Bildender Künstler Straubing arbeitet mit Unterstützung der Stadt Straubing und betreut den Weytterturm seit seiner Umgestaltung zur Galerie. Über die Jahre wurden dort zahlreiche Ausstellungen gezeigt. Die Galerie versteht sich damit als Plattform für den künstlerischen Austausch in der Region. Besucherinnen und Besucher erhalten Gelegenheit, Kunst nicht nur über bekannte Institutionen oder große Museen kennenzulernen, sondern in einem überschaubaren, persönlichen Rahmen. Gespräche mit Ausstellenden und die Nähe zu den Werken gehören zu den wesentlichen Stärken dieses Ortes.
Weytterturm Fotos: Storchennest, Hof und besondere Architektur
Wer nach Weytterturm Fotos sucht, interessiert sich meist nicht nur für die Ausstellungen, sondern auch für das Gebäude selbst. Der Turm besitzt eine unverwechselbare Außenwirkung. Auf dem Zeltdach befindet sich ein Storchennest, das zu den bekanntesten visuellen Merkmalen des Bauwerks gehört. Die Störche machen den Weytterturm auch außerhalb von Ausstellungszeiten zu einem auffälligen Motiv im Straubinger Stadtbild. Das Bild eines historischen Turms mit einem Storchennest verbindet Architektur, Natur und Stadtgeschichte auf eine Weise, die in einer modernen Galerie ungewöhnlich wäre.
Der Zugang zum Weytterturm liegt in der Bürg und ist aus der Innenstadt schnell erreichbar. Die Lage wirkt zugleich zentral und verborgen. Von der Umgebung des Theresienplatzes führt der Weg durch die Jesuitengasse und anschließend in eine Seitenstraße. Hinter dem Polizeigebäude öffnet sich der Blick auf den Turm und seinen Hof. Diese kleine Wegstrecke ist Teil des Besuchserlebnisses: Der Ausstellungsort liegt nicht als freistehender Neubau an einer großen Platzanlage, sondern eingebettet in die historische Struktur Straubings.
Auch der Hof gehört zu den häufig fotografierten Bereichen. Er schafft einen Übergang zwischen öffentlichem Stadtraum und dem konzentrierten Innenraum der Galerie. Bei Veranstaltungen kann der Hof als Treffpunkt genutzt werden. Von dort aus lässt sich die historische Bausubstanz besonders gut wahrnehmen. Je nach Licht, Jahreszeit und Ausstellung verändert sich die Wirkung des Ortes. Das macht Fotos vom Weytterturm abwechslungsreich, obwohl das Gebäude selbst kompakt ist.
Im Inneren setzen sich die architektonischen Besonderheiten fort. Die Galerie erstreckt sich über vier Geschosse und umfasst fünf Räume. Diese Angaben beschreiben zugleich die Grenzen und die Qualität des Ortes. Es gibt keine riesige Ausstellungsfläche, sondern eine Folge kleinerer Räume, die einen langsamen Rundgang nahelegen. Besucher können sich intensiver mit einzelnen Werken beschäftigen, statt eine große Anzahl von Objekten in kurzer Zeit zu durchqueren. Treppen und Raumwechsel strukturieren die Wahrnehmung und lassen jede Ausstellung wie eine Abfolge von Kapiteln erscheinen.
Fotografien des Weytterturms sollten deshalb möglichst beide Seiten des Ortes zeigen: die historische Architektur und die wechselnden Kunstpräsentationen. Außen stehen Turm, Dach und Storchennest im Mittelpunkt. Innen sind es die Ausstellungsräume, Werke, Treppen und Perspektiven. Dabei ist zu beachten, dass sich die konkrete Bildauswahl von Ausstellung zu Ausstellung verändert. Offizielle Webseiten und Programmseiten der Gemeinschaft Bildender Künstler veröffentlichen regelmäßig aktuelle Bilder und Hinweise. Wer eigene Aufnahmen macht, sollte die Rechte an ausgestellten Kunstwerken respektieren und bei Innenaufnahmen die Hinweise vor Ort beachten.
Weytterturm Geschichte: Vom Wehrturm zur Kunstgalerie
Die Geschichte des Weytterturms reicht weit in die mittelalterliche Entwicklung Straubings zurück. Nach den Angaben der Gemeinschaft Bildender Künstler wurde der Turm vermutlich um 1300 als Teil der ersten gemauerten Stadtbefestigung errichtet. Seine Lage an der nordwestlichen Ecke der historischen Stadtanlage erklärt seine ursprüngliche Funktion als Wehrturm. Er war damit nicht als repräsentatives Kulturgebäude geplant, sondern als Bestandteil einer Befestigung, die Schutz und Kontrolle des Stadtbereichs ermöglichte.
Die Bezeichnung Weytterturm ist historisch überliefert. Der Turm wurde 1465 erstmals unter diesem Namen erwähnt. Zur Herkunft des Namens gibt es eine Erklärung, nach der er wahrscheinlich auf einen Straubinger Bürger namens Weichhold zurückgeht. Im Alltag wurde das Bauwerk außerdem lange als Polizeiturm bezeichnet. Dieser Name hängt mit der benachbarten Polizeidirektion zusammen und zeigt, wie sich die Wahrnehmung historischer Gebäude im Laufe der Zeit verändert. Ein Turm kann zunächst Wehrturm, später Gefängnis, im Sprachgebrauch Polizeiturm und schließlich Galerie sein.
Nach den historischen Darstellungen wurde der Weytterturm vermutlich bis ins 19. Jahrhundert als Gefängnis genutzt. Damit besitzt das Gebäude eine Vergangenheit, die über seine heutige Nutzung weit hinausgeht. Die verschiedenen Funktionen spiegeln die wechselvolle Geschichte städtischer Architektur wider. Befestigungsanlagen verlieren ihre militärische Bedeutung, werden für andere Aufgaben genutzt und stehen später vor der Frage, wie sie erhalten und sinnvoll in das moderne Stadtleben eingebunden werden können.
Eine umfassende Sanierung wurde im Zusammenhang mit den Vorarbeiten zur Landesgartenschau begonnen. Die Arbeiten betrafen nicht nur den Turm, sondern auch Anbauten, Mauern und den Hof. Die Bausubstanz war zuvor in einem desolaten Zustand. Die Sanierung machte es möglich, das historische Ensemble zu erhalten und gleichzeitig für eine kulturelle Nutzung zu öffnen. Seit 1990 dient der Weytterturm als Galerie der Gemeinschaft Bildender Künstler Straubing. Damit wurde aus einem gefährdeten historischen Bauwerk ein dauerhaft genutzter Kulturort.
Die Entwicklung zur Galerie zeigt, wie Denkmalpflege und Kulturförderung zusammenwirken können. Der historische Charakter blieb sichtbar, während die Räume für zeitgenössische Kunst geöffnet wurden. Die mehr als 700 Jahre alten Gemäuer erhalten dadurch eine neue Aufgabe, ohne ihre Vergangenheit zu verlieren. Besucher erleben bei einem Rundgang deshalb immer zwei Ebenen: Sie sehen Kunst der Gegenwart und bewegen sich zugleich durch ein Zeugnis der Straubinger Stadtgeschichte.
Seit der Einrichtung als Ausstellungslokal wurden nach Angaben der Stadt Straubing nahezu 200 Ausstellungen präsentiert. Dazu kommen Preisverleihungen, Preisträgerausstellungen und Austauschprojekte. Die Geschichte des Weytterturms endet somit nicht mit der Sanierung. Sie wird durch jede neue Ausstellung fortgeschrieben. Die Künstlerinnen und Künstler bringen aktuelle Themen, Materialien und Sichtweisen in die alten Räume. Gerade dieses Nebeneinander von historischer Substanz und zeitgenössischer Interpretation prägt die Identität des Weytterturms.
Weytterturm Öffnungszeiten und Adresse für den Besuch
Für einen Besuch im Weytterturm sind die Öffnungszeiten während der jeweiligen Ausstellung entscheidend. Die Galerie ist in der Regel samstags, sonntags und an Feiertagen von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Diese Zeiten gelten als allgemeine Orientierung und können je nach Programm, Aufbau, Abbau oder Sonderveranstaltung abweichen. Vor einer Anreise empfiehlt es sich deshalb, den aktuellen Kalender der Gemeinschaft Bildender Künstler oder die Website des Weytterturms zu prüfen. Dort finden sich die Ausstellungstitel, Laufzeiten, Eröffnungstermine und gegebenenfalls Hinweise zu Finissagen.
Die offizielle Adresse des Ausstellungsortes lautet In der Bürg 34, 94315 Straubing. In manchen Datensätzen wird der Weytterturm mit einer abweichenden Hausnummer geführt. Für den Besuch sollten die Angaben der offiziellen Galerie verwendet werden. Der Turm liegt im historischen Zentrum und ist von der Umgebung des Theresienplatzes aus sehr nah. Die Stadtseite beschreibt den Weg als etwa einminütigen Fußweg. Gäste gehen durch die Jesuitengasse und anschließend in eine Seitenstraße in Richtung Polizeiparkplatz. Der Zugang befindet sich hinter dem Polizeigebäude.
Die zentrale Lage macht den Weytterturm gut mit einem Rundgang durch die Straubinger Altstadt kombinierbar. Ein Besuch lässt sich beispielsweise mit einem Spaziergang über den Theresienplatz, durch die historischen Gassen oder zu weiteren kulturellen Einrichtungen verbinden. Der Turm selbst ist kein großflächiges Veranstaltungszentrum, sondern eine kompakte Galerie. Für die Besichtigung sollte man ausreichend Zeit einplanen, um die einzelnen Räume und Ebenen ohne Eile wahrzunehmen. Die Dauer hängt von der Größe der Ausstellung und dem persönlichen Interesse ab.
Die Vernissagen finden gewöhnlich am Freitagabend statt. Sie können ein besonderer Zeitpunkt für den Besuch sein, weil dann die Ausstellung eröffnet wird und häufig ein direkter Austausch mit den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern möglich ist. Wer eine ruhigere Atmosphäre bevorzugt, besucht die Galerie eher an einem Samstag- oder Sonntagnachmittag. Bei stark besuchten Eröffnungen oder besonderen Veranstaltungen kann der Platz im historischen Gebäude begrenzt sein.
Der Weytterturm richtet sich an ein breites Publikum. Kunstkenntnisse sind nicht erforderlich, um die Ausstellung zu besuchen. Die Räume eignen sich für Einzelbesucher, Paare, kulturinteressierte Familien und Gäste, die Straubing aus einer weniger bekannten Perspektive kennenlernen möchten. Da die Galerie in einem historischen Turm untergebracht ist, sollten Besucher die baulichen Gegebenheiten berücksichtigen. Die Räume verteilen sich über mehrere Geschosse, und der Rundgang führt über Treppen. Für konkrete Fragen zur Zugänglichkeit, zu Führungen oder zu individuellen Besuchswünschen ist der direkte Kontakt mit der Gemeinschaft Bildender Künstler sinnvoll.
Gemeinschaft Bildender Künstler Straubing und Kulturpreis
Der Weytterturm ist eng mit der Gemeinschaft Bildender Künstler Straubing verbunden. Der Verein widmet sich der Förderung von Kunst und Kultur und nutzt den Turm als einen seiner wichtigen Ausstellungsorte. Die Galerie bietet Mitgliedern und Gästen Möglichkeiten für Einzel- und Gruppenausstellungen. Dadurch entsteht ein Programm, das sowohl den Austausch innerhalb der regionalen Kunstszene als auch die Präsentation ausgewählter überregionaler Positionen unterstützt.
Ein besonderer Schwerpunkt ist die Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Straubing. Die institutionelle Unterstützung hilft dabei, den Weytterturm langfristig als kulturelle Einrichtung zu erhalten. Der Ort ist nicht nur eine Adresse für gelegentliche Ausstellungen, sondern ein kontinuierlich bespielter Raum. Nach Angaben der offiziellen Informationen sind jährlich mehrere Ausstellungen vorgesehen. Die wechselnden Projekte machen den Turm zu einer festen Größe für Kunstinteressierte in Straubing und Niederbayern.
Seit 2005 wird der Weytterturm außerdem für die Preisvergabe und die Preisträgerausstellung der Dr. Franz und Astrid Ritter-Stiftung genutzt. Der damit verbundene Kunstpreis ist mit 15.000 Euro dotiert und zählt nach Angaben der Stadt zu den hoch dotierten Kunstpreisen in Deutschland. Die Preisträgerausstellung ermöglicht es dem ausgezeichneten Künstler oder der ausgezeichneten Künstlerin, eine eigene Position in den historischen Räumen des Turms ausführlicher vorzustellen. Das schafft einen Übergang zwischen Anerkennung, Präsentation und öffentlichem Dialog.
Auch junge Künstlerinnen und Künstler werden berücksichtigt. Im Rahmen eines Kulturförderpreises der Stadt Straubing und der Ritter-Stiftung kann für Personen bis 35 Jahre eine Einzelausstellung vergeben werden. Diese Förderung ist für eine lebendige Kunstszene wichtig, weil sie nicht nur etablierte Namen sichtbar macht. Junge Positionen erhalten die Gelegenheit, Arbeiten in einem professionellen Rahmen zu präsentieren und mit einem Publikum in Kontakt zu kommen.
Das Programm kann außerdem Austauschprojekte, Ausstellungen von Mitgliedern und Präsentationen ausgewählter Gastkünstler umfassen. Für Besucher entsteht so ein differenziertes Bild der Gegenwartskunst. Der Weytterturm legt sich nicht auf ein einzelnes Medium oder eine bestimmte Stilrichtung fest. Vielmehr steht die Begegnung mit verschiedenen künstlerischen Haltungen im Vordergrund. Eine Ausstellung kann vertraute Bilder zeigen, eine andere experimentelle Installationen oder fotografische Serien. Das Programm bleibt dadurch offen und entwicklungsfähig.
Die Bedeutung des Weytterturms liegt deshalb nicht allein in seiner Architektur. Er ist auch ein sozialer und kultureller Treffpunkt. Bei Vernissagen entstehen Gespräche, Kontakte und neue Perspektiven. Künstlerinnen und Künstler treffen auf Menschen aus der Stadt, auf Kolleginnen und Kollegen aus der Region und auf Gäste, die durch ein bestimmtes Ausstellungsprojekt aufmerksam geworden sind. Die Galerie verbindet damit Denkmal, Kunstpräsentation und Gemeinschaft. Wer den Weytterturm besucht, sieht nicht nur Werke in alten Mauern, sondern erlebt einen Ort, an dem kulturelles Leben regelmäßig stattfindet.
Quellen:
Weytterturm | Kunst & Ausstellungen in Straubing
Der Weytterturm ist einer der besonderen Kulturorte in Straubing. Hinter dem Polizeigebäude und nur wenige Schritte vom Theresienplatz entfernt, verbindet der historische Turm mittelalterliche Stadtgeschichte mit zeitgenössischer Kunst. Das denkmalgeschützte Gebäude war einst Teil der Straubinger Befestigungsanlagen und wird heute von der Gemeinschaft Bildender Künstler Straubing als Ausstellungsgalerie genutzt. In den Räumen des Turms begegnen sich Malerei, Fotografie, Skulptur, Installation und unterschiedliche künstlerische Positionen aus der Region und darüber hinaus.
Wer nach Kunst im Weytterturm sucht, entdeckt keinen klassischen Museumsbetrieb mit einer dauerhaft gleichen Sammlung, sondern ein wechselndes Ausstellungsprogramm. Einzel- und Gruppenausstellungen machen den Besuch immer wieder neu. Vernissagen, Finissagen, Künstlergespräche und Preisverleihungen ergänzen die Präsentationen. Die besondere Atmosphäre entsteht aus dem Zusammenspiel von historischen Mauern, kleinen Ausstellungsräumen, dem idyllischen Hof und der konzentrierten Nähe zu den Werken. Während der Ausstellungen ist die Galerie in der Regel samstags, sonntags und an Feiertagen von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der offizielle Ausstellungsort befindet sich in der Bürg 34 in 94315 Straubing.
Ausstellung Weytterturm: Wechselnde Kunst in historischen Räumen
Das wichtigste Suchthema rund um den Weytterturm ist die aktuelle Ausstellung. Die Galerie ist kein Ort, an dem Besucherinnen und Besucher über Jahre dieselben Werke sehen. Stattdessen wechselt das Programm regelmäßig und bietet dadurch einen guten Anlass, den Turm mehrmals zu besuchen. Die Gemeinschaft Bildender Künstler Straubing organisiert Einzel- und Gruppenausstellungen, in denen unterschiedliche künstlerische Handschriften sichtbar werden. Das Spektrum reicht von Malerei über Fotografie bis zu Skulpturen, Installationen und konzeptionellen Arbeiten. Dadurch richtet sich das Angebot sowohl an Menschen, die bereits regelmäßig Galerien besuchen, als auch an neugierige Gäste, die einen unkomplizierten Zugang zur Kunst suchen.
Die Ausstellungen entstehen häufig aus einer Verbindung von regionaler Kulturarbeit und überregionalen künstlerischen Kontakten. Mitglieder der Gemeinschaft zeigen eigene Werke, ausgewählte Gastkünstler erhalten Raum für Präsentationen, und Förderpreisträger können ihre Position in einer konzentrierten Einzelausstellung vorstellen. Thematische Projekte schaffen zusätzliche Perspektiven. Eine Ausstellung kann sich beispielsweise auf Fotografie konzentrieren, eine andere auf Malerei, plastische Arbeiten oder eine Verbindung verschiedener Medien. Die Räume des Turms unterstützen diese Vielfalt, weil jedes Geschoss und jeder Ausstellungsraum eine eigene Wahrnehmungssituation erzeugt.
Besonders prägend sind die Eröffnungen. Die Vernissagen finden in der Regel am Freitagabend statt und bringen Künstlerinnen und Künstler, Kunstinteressierte, Mitglieder der Gemeinschaft sowie Gäste aus Straubing und der Umgebung zusammen. Eine Vernissage ist im Weytterturm nicht nur ein kurzer Termin zum Betrachten von Bildern. Sie ist auch ein Treffpunkt für Gespräche über Motive, Materialien, Arbeitsweisen und persönliche Zugänge zur Kunst. Die wechselnde Besucherschaft gehört zum Charakter des Ortes: Stammgäste treffen auf Menschen, die erstmals von einer Ausstellung erfahren haben.
Für die Planung eines Besuchs lohnt sich der Blick in den aktuellen Veranstaltungskalender. Die Öffnungszeiten können an das jeweilige Ausstellungsprojekt gebunden sein, und besondere Veranstaltungen wie Finissagen haben gelegentlich eigene Zeiten. Wer den Weytterturm am Wochenende besucht, sollte sich deshalb vorab informieren, welche Ausstellung gerade zu sehen ist und ob zusätzlich eine Führung, ein Künstlergespräch oder eine Abschlussveranstaltung angeboten wird. Der Reiz liegt gerade darin, dass jeder Besuch eine andere künstlerische Auswahl und damit eine neue Atmosphäre bereithält.
Kunst im Weytterturm: Malerei, Fotografie, Skulptur und Installationen
Kunst im Weytterturm bedeutet Vielfalt auf engem Raum. Die Galerie bietet keine weitläufigen Museumssäle, sondern mehrere Räume in einem historischen Turm. Diese räumliche Besonderheit verändert die Wirkung der ausgestellten Arbeiten. Ein Gemälde begegnet den Besucherinnen und Besuchern nicht in einer neutralen, beliebig großen Halle, sondern in einem Gebäude mit Geschichte, Materialität und sichtbarer baulicher Eigenart. Wände, Treppen, Nischen und die Abfolge der Geschosse erzeugen eine unmittelbare Nähe zwischen Publikum und Kunstwerken.
Malerei bildet einen wichtigen Teil des Programms. In Einzelpräsentationen können Künstlerinnen und Künstler ihre Motive, Serien und Arbeitsprozesse ausführlicher zeigen. Dabei reicht die Bandbreite von gegenständlichen und figurativen Arbeiten bis zu abstrakten, gestischen oder experimentellen Bildsprachen. Ein Ausstellungsbesuch im Weytterturm kann deshalb sowohl vertraute Motive als auch ungewohnte Formen der Wahrnehmung bieten. Entscheidend ist nicht eine einheitliche Stilrichtung, sondern die Möglichkeit, unterschiedliche Positionen miteinander zu vergleichen.
Auch die Fotografie hat im Programm der Galerie ihren Platz. Fotografische Ausstellungen können Momentaufnahmen, serielle Arbeiten, realistische Bilder, abstrakte Bildlösungen oder gesellschaftspolitische Themen zusammenführen. Die Fotografie erscheint dabei nicht bloß als Dokumentation, sondern als eigenständige künstlerische Ausdrucksform. Gerade in einem historischen Gebäude entsteht ein spannender Kontrast zwischen der alten Architektur und modernen fotografischen Perspektiven. Vertraute Orte können fremd wirken, Details gewinnen an Bedeutung, und alltägliche Situationen werden zu sorgfältig komponierten Bildern.
Skulpturen und Installationen nutzen zusätzlich den Innenhof und die besonderen Übergänge des Turms. Dreidimensionale Werke verändern den Rundgang, weil sie aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden müssen. Manche Arbeiten wirken im Raum zurückhaltend, andere setzen einen deutlichen Akzent. Installationen können Materialien, Fundstücke, Textilien, Metall, Holz oder Keramik verbinden. Die Präsentation bleibt dabei stets abhängig vom jeweiligen Projekt. Gerade diese Offenheit macht den Weytterturm zu einem interessanten Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst.
Die Gemeinschaft Bildender Künstler Straubing arbeitet mit Unterstützung der Stadt Straubing und betreut den Weytterturm seit seiner Umgestaltung zur Galerie. Über die Jahre wurden dort zahlreiche Ausstellungen gezeigt. Die Galerie versteht sich damit als Plattform für den künstlerischen Austausch in der Region. Besucherinnen und Besucher erhalten Gelegenheit, Kunst nicht nur über bekannte Institutionen oder große Museen kennenzulernen, sondern in einem überschaubaren, persönlichen Rahmen. Gespräche mit Ausstellenden und die Nähe zu den Werken gehören zu den wesentlichen Stärken dieses Ortes.
Weytterturm Fotos: Storchennest, Hof und besondere Architektur
Wer nach Weytterturm Fotos sucht, interessiert sich meist nicht nur für die Ausstellungen, sondern auch für das Gebäude selbst. Der Turm besitzt eine unverwechselbare Außenwirkung. Auf dem Zeltdach befindet sich ein Storchennest, das zu den bekanntesten visuellen Merkmalen des Bauwerks gehört. Die Störche machen den Weytterturm auch außerhalb von Ausstellungszeiten zu einem auffälligen Motiv im Straubinger Stadtbild. Das Bild eines historischen Turms mit einem Storchennest verbindet Architektur, Natur und Stadtgeschichte auf eine Weise, die in einer modernen Galerie ungewöhnlich wäre.
Der Zugang zum Weytterturm liegt in der Bürg und ist aus der Innenstadt schnell erreichbar. Die Lage wirkt zugleich zentral und verborgen. Von der Umgebung des Theresienplatzes führt der Weg durch die Jesuitengasse und anschließend in eine Seitenstraße. Hinter dem Polizeigebäude öffnet sich der Blick auf den Turm und seinen Hof. Diese kleine Wegstrecke ist Teil des Besuchserlebnisses: Der Ausstellungsort liegt nicht als freistehender Neubau an einer großen Platzanlage, sondern eingebettet in die historische Struktur Straubings.
Auch der Hof gehört zu den häufig fotografierten Bereichen. Er schafft einen Übergang zwischen öffentlichem Stadtraum und dem konzentrierten Innenraum der Galerie. Bei Veranstaltungen kann der Hof als Treffpunkt genutzt werden. Von dort aus lässt sich die historische Bausubstanz besonders gut wahrnehmen. Je nach Licht, Jahreszeit und Ausstellung verändert sich die Wirkung des Ortes. Das macht Fotos vom Weytterturm abwechslungsreich, obwohl das Gebäude selbst kompakt ist.
Im Inneren setzen sich die architektonischen Besonderheiten fort. Die Galerie erstreckt sich über vier Geschosse und umfasst fünf Räume. Diese Angaben beschreiben zugleich die Grenzen und die Qualität des Ortes. Es gibt keine riesige Ausstellungsfläche, sondern eine Folge kleinerer Räume, die einen langsamen Rundgang nahelegen. Besucher können sich intensiver mit einzelnen Werken beschäftigen, statt eine große Anzahl von Objekten in kurzer Zeit zu durchqueren. Treppen und Raumwechsel strukturieren die Wahrnehmung und lassen jede Ausstellung wie eine Abfolge von Kapiteln erscheinen.
Fotografien des Weytterturms sollten deshalb möglichst beide Seiten des Ortes zeigen: die historische Architektur und die wechselnden Kunstpräsentationen. Außen stehen Turm, Dach und Storchennest im Mittelpunkt. Innen sind es die Ausstellungsräume, Werke, Treppen und Perspektiven. Dabei ist zu beachten, dass sich die konkrete Bildauswahl von Ausstellung zu Ausstellung verändert. Offizielle Webseiten und Programmseiten der Gemeinschaft Bildender Künstler veröffentlichen regelmäßig aktuelle Bilder und Hinweise. Wer eigene Aufnahmen macht, sollte die Rechte an ausgestellten Kunstwerken respektieren und bei Innenaufnahmen die Hinweise vor Ort beachten.
Weytterturm Geschichte: Vom Wehrturm zur Kunstgalerie
Die Geschichte des Weytterturms reicht weit in die mittelalterliche Entwicklung Straubings zurück. Nach den Angaben der Gemeinschaft Bildender Künstler wurde der Turm vermutlich um 1300 als Teil der ersten gemauerten Stadtbefestigung errichtet. Seine Lage an der nordwestlichen Ecke der historischen Stadtanlage erklärt seine ursprüngliche Funktion als Wehrturm. Er war damit nicht als repräsentatives Kulturgebäude geplant, sondern als Bestandteil einer Befestigung, die Schutz und Kontrolle des Stadtbereichs ermöglichte.
Die Bezeichnung Weytterturm ist historisch überliefert. Der Turm wurde 1465 erstmals unter diesem Namen erwähnt. Zur Herkunft des Namens gibt es eine Erklärung, nach der er wahrscheinlich auf einen Straubinger Bürger namens Weichhold zurückgeht. Im Alltag wurde das Bauwerk außerdem lange als Polizeiturm bezeichnet. Dieser Name hängt mit der benachbarten Polizeidirektion zusammen und zeigt, wie sich die Wahrnehmung historischer Gebäude im Laufe der Zeit verändert. Ein Turm kann zunächst Wehrturm, später Gefängnis, im Sprachgebrauch Polizeiturm und schließlich Galerie sein.
Nach den historischen Darstellungen wurde der Weytterturm vermutlich bis ins 19. Jahrhundert als Gefängnis genutzt. Damit besitzt das Gebäude eine Vergangenheit, die über seine heutige Nutzung weit hinausgeht. Die verschiedenen Funktionen spiegeln die wechselvolle Geschichte städtischer Architektur wider. Befestigungsanlagen verlieren ihre militärische Bedeutung, werden für andere Aufgaben genutzt und stehen später vor der Frage, wie sie erhalten und sinnvoll in das moderne Stadtleben eingebunden werden können.
Eine umfassende Sanierung wurde im Zusammenhang mit den Vorarbeiten zur Landesgartenschau begonnen. Die Arbeiten betrafen nicht nur den Turm, sondern auch Anbauten, Mauern und den Hof. Die Bausubstanz war zuvor in einem desolaten Zustand. Die Sanierung machte es möglich, das historische Ensemble zu erhalten und gleichzeitig für eine kulturelle Nutzung zu öffnen. Seit 1990 dient der Weytterturm als Galerie der Gemeinschaft Bildender Künstler Straubing. Damit wurde aus einem gefährdeten historischen Bauwerk ein dauerhaft genutzter Kulturort.
Die Entwicklung zur Galerie zeigt, wie Denkmalpflege und Kulturförderung zusammenwirken können. Der historische Charakter blieb sichtbar, während die Räume für zeitgenössische Kunst geöffnet wurden. Die mehr als 700 Jahre alten Gemäuer erhalten dadurch eine neue Aufgabe, ohne ihre Vergangenheit zu verlieren. Besucher erleben bei einem Rundgang deshalb immer zwei Ebenen: Sie sehen Kunst der Gegenwart und bewegen sich zugleich durch ein Zeugnis der Straubinger Stadtgeschichte.
Seit der Einrichtung als Ausstellungslokal wurden nach Angaben der Stadt Straubing nahezu 200 Ausstellungen präsentiert. Dazu kommen Preisverleihungen, Preisträgerausstellungen und Austauschprojekte. Die Geschichte des Weytterturms endet somit nicht mit der Sanierung. Sie wird durch jede neue Ausstellung fortgeschrieben. Die Künstlerinnen und Künstler bringen aktuelle Themen, Materialien und Sichtweisen in die alten Räume. Gerade dieses Nebeneinander von historischer Substanz und zeitgenössischer Interpretation prägt die Identität des Weytterturms.
Weytterturm Öffnungszeiten und Adresse für den Besuch
Für einen Besuch im Weytterturm sind die Öffnungszeiten während der jeweiligen Ausstellung entscheidend. Die Galerie ist in der Regel samstags, sonntags und an Feiertagen von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Diese Zeiten gelten als allgemeine Orientierung und können je nach Programm, Aufbau, Abbau oder Sonderveranstaltung abweichen. Vor einer Anreise empfiehlt es sich deshalb, den aktuellen Kalender der Gemeinschaft Bildender Künstler oder die Website des Weytterturms zu prüfen. Dort finden sich die Ausstellungstitel, Laufzeiten, Eröffnungstermine und gegebenenfalls Hinweise zu Finissagen.
Die offizielle Adresse des Ausstellungsortes lautet In der Bürg 34, 94315 Straubing. In manchen Datensätzen wird der Weytterturm mit einer abweichenden Hausnummer geführt. Für den Besuch sollten die Angaben der offiziellen Galerie verwendet werden. Der Turm liegt im historischen Zentrum und ist von der Umgebung des Theresienplatzes aus sehr nah. Die Stadtseite beschreibt den Weg als etwa einminütigen Fußweg. Gäste gehen durch die Jesuitengasse und anschließend in eine Seitenstraße in Richtung Polizeiparkplatz. Der Zugang befindet sich hinter dem Polizeigebäude.
Die zentrale Lage macht den Weytterturm gut mit einem Rundgang durch die Straubinger Altstadt kombinierbar. Ein Besuch lässt sich beispielsweise mit einem Spaziergang über den Theresienplatz, durch die historischen Gassen oder zu weiteren kulturellen Einrichtungen verbinden. Der Turm selbst ist kein großflächiges Veranstaltungszentrum, sondern eine kompakte Galerie. Für die Besichtigung sollte man ausreichend Zeit einplanen, um die einzelnen Räume und Ebenen ohne Eile wahrzunehmen. Die Dauer hängt von der Größe der Ausstellung und dem persönlichen Interesse ab.
Die Vernissagen finden gewöhnlich am Freitagabend statt. Sie können ein besonderer Zeitpunkt für den Besuch sein, weil dann die Ausstellung eröffnet wird und häufig ein direkter Austausch mit den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern möglich ist. Wer eine ruhigere Atmosphäre bevorzugt, besucht die Galerie eher an einem Samstag- oder Sonntagnachmittag. Bei stark besuchten Eröffnungen oder besonderen Veranstaltungen kann der Platz im historischen Gebäude begrenzt sein.
Der Weytterturm richtet sich an ein breites Publikum. Kunstkenntnisse sind nicht erforderlich, um die Ausstellung zu besuchen. Die Räume eignen sich für Einzelbesucher, Paare, kulturinteressierte Familien und Gäste, die Straubing aus einer weniger bekannten Perspektive kennenlernen möchten. Da die Galerie in einem historischen Turm untergebracht ist, sollten Besucher die baulichen Gegebenheiten berücksichtigen. Die Räume verteilen sich über mehrere Geschosse, und der Rundgang führt über Treppen. Für konkrete Fragen zur Zugänglichkeit, zu Führungen oder zu individuellen Besuchswünschen ist der direkte Kontakt mit der Gemeinschaft Bildender Künstler sinnvoll.
Gemeinschaft Bildender Künstler Straubing und Kulturpreis
Der Weytterturm ist eng mit der Gemeinschaft Bildender Künstler Straubing verbunden. Der Verein widmet sich der Förderung von Kunst und Kultur und nutzt den Turm als einen seiner wichtigen Ausstellungsorte. Die Galerie bietet Mitgliedern und Gästen Möglichkeiten für Einzel- und Gruppenausstellungen. Dadurch entsteht ein Programm, das sowohl den Austausch innerhalb der regionalen Kunstszene als auch die Präsentation ausgewählter überregionaler Positionen unterstützt.
Ein besonderer Schwerpunkt ist die Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Straubing. Die institutionelle Unterstützung hilft dabei, den Weytterturm langfristig als kulturelle Einrichtung zu erhalten. Der Ort ist nicht nur eine Adresse für gelegentliche Ausstellungen, sondern ein kontinuierlich bespielter Raum. Nach Angaben der offiziellen Informationen sind jährlich mehrere Ausstellungen vorgesehen. Die wechselnden Projekte machen den Turm zu einer festen Größe für Kunstinteressierte in Straubing und Niederbayern.
Seit 2005 wird der Weytterturm außerdem für die Preisvergabe und die Preisträgerausstellung der Dr. Franz und Astrid Ritter-Stiftung genutzt. Der damit verbundene Kunstpreis ist mit 15.000 Euro dotiert und zählt nach Angaben der Stadt zu den hoch dotierten Kunstpreisen in Deutschland. Die Preisträgerausstellung ermöglicht es dem ausgezeichneten Künstler oder der ausgezeichneten Künstlerin, eine eigene Position in den historischen Räumen des Turms ausführlicher vorzustellen. Das schafft einen Übergang zwischen Anerkennung, Präsentation und öffentlichem Dialog.
Auch junge Künstlerinnen und Künstler werden berücksichtigt. Im Rahmen eines Kulturförderpreises der Stadt Straubing und der Ritter-Stiftung kann für Personen bis 35 Jahre eine Einzelausstellung vergeben werden. Diese Förderung ist für eine lebendige Kunstszene wichtig, weil sie nicht nur etablierte Namen sichtbar macht. Junge Positionen erhalten die Gelegenheit, Arbeiten in einem professionellen Rahmen zu präsentieren und mit einem Publikum in Kontakt zu kommen.
Das Programm kann außerdem Austauschprojekte, Ausstellungen von Mitgliedern und Präsentationen ausgewählter Gastkünstler umfassen. Für Besucher entsteht so ein differenziertes Bild der Gegenwartskunst. Der Weytterturm legt sich nicht auf ein einzelnes Medium oder eine bestimmte Stilrichtung fest. Vielmehr steht die Begegnung mit verschiedenen künstlerischen Haltungen im Vordergrund. Eine Ausstellung kann vertraute Bilder zeigen, eine andere experimentelle Installationen oder fotografische Serien. Das Programm bleibt dadurch offen und entwicklungsfähig.
Die Bedeutung des Weytterturms liegt deshalb nicht allein in seiner Architektur. Er ist auch ein sozialer und kultureller Treffpunkt. Bei Vernissagen entstehen Gespräche, Kontakte und neue Perspektiven. Künstlerinnen und Künstler treffen auf Menschen aus der Stadt, auf Kolleginnen und Kollegen aus der Region und auf Gäste, die durch ein bestimmtes Ausstellungsprojekt aufmerksam geworden sind. Die Galerie verbindet damit Denkmal, Kunstpräsentation und Gemeinschaft. Wer den Weytterturm besucht, sieht nicht nur Werke in alten Mauern, sondern erlebt einen Ort, an dem kulturelles Leben regelmäßig stattfindet.
Quellen:
Bevorstehende Veranstaltungen

Raum im Raum – Vernissage und Ausstellung

Kunst im Weytterturm: RaumimRaum
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