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Gäubodenmuseum
(384 Bewertungen)

Straubing

Fraunhoferstraße 23, 94315 Straubing, Deutschland

Gäubodenmuseum | Öffnungszeiten & Römerschatz Straubing

Das Gäubodenmuseum in Straubing ist die erste Adresse, wenn es um 7000 Jahre Geschichte an der Donau geht. Unweit des Stadtplatzes in der Fraunhoferstraße 23 gelegen, führt das Haus von der Jungsteinzeit über Kelten und Römer bis in die Stadtgeschichte und sakrale Kunst. Herzstück ist der international bekannte Römerschatz von Straubing mit prächtigen Paraderüstungen und Gesichtshelmen, der die außergewöhnliche Rolle der römischen Militärpräsenz an der Donau eindrucksvoll belegt. Ergänzt wird dies durch die Abteilung „Baiern gefunden!“, die die frühe Entwicklung der Bajuwaren und die Entstehung Straubings nachvollziehbar macht. Dank zentraler Lage, klaren Öffnungszeiten und familienfreundlichen Preisen eignet sich das Museum als spontan planbares Ausflugsziel ebenso wie als Bildungsort für Schulklassen. Bahn- und Busanbindung, ein gut ausgebautes Parkleitsystem sowie barrierearme Angebote und eine hilfreiche Museums‑App erleichtern den Besuch. Wer Kultur kompakt erleben will, findet hier authentische Funde aus dem Umland, sorgfältig kuratierte Präsentationen und einen direkten Zugang zu den Spuren von Sorviodurum, dem römischen Straubing.

Öffnungszeiten, Eintritt und Tickets: So planen Sie Ihren Besuch

Das Gäubodenmuseum hat verlässliche, übersichtliche Zeiten: Geöffnet ist in der Regel von Dienstag bis Sonntag jeweils 10:00 bis 16:00 Uhr, montags bleibt geschlossen. An einzelnen Feiertagen ist das Haus nicht geöffnet, darunter Neujahr, Faschingsdienstag, Karfreitag, Allerheiligen, Heiligabend, der 1. Weihnachtsfeiertag und Silvester. Diese Struktur macht die Planung einfach, egal ob Sie vormittags oder am frühen Nachmittag kommen möchten. Für Reisende ist besonders praktisch, dass die Öffnung an gewöhnlichen Feiertagen ansonsten gleichbleibend von 10:00 bis 16:00 Uhr gehandhabt wird. Prüfen Sie am besten vorab die tagesaktuellen Hinweise, wenn Sie einen Besuch an besonderen Tagen planen.

Die Eintrittspreise sind bewusst niedrig gehalten: Erwachsene zahlen 5,00 Euro, ermäßigt kostet der Besuch 4,00 Euro (zum Beispiel für Gruppen ab 12 Personen). Kinder und Schüler erhalten für 1,00 Euro Zugang, Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt. Für Familien gibt es eine Familienkarte zum Gesamtpreis von 8,00 Euro. Damit bleibt der Museumsbesuch auch für größere Gruppen und Familien kalkulierbar – ein Argument, das das Gäubodenmuseum zu einem attraktiven Ziel für Wochenendausflüge, Schulausflüge oder Städtetrips macht.

Tickets erhalten Sie unkompliziert an der Museumskasse vor Ort. Gruppen, Schulklassen und Besucherinnen und Besucher, die eine Führung wünschen, melden sich vorab per E‑Mail oder Telefon, um Termin, Gruppengröße und gewünschte Schwerpunkte abzustimmen. In Innenräumen gilt für Führungen eine maximale Gruppengröße von in der Regel 20 Personen pro Guide, was genügend Raum lässt, um die Objekte aus der Nähe zu betrachten und Fragen zu stellen. Wer ohne Führung unterwegs ist, profitiert von klar strukturierten Themenräumen, gut lesbaren Objekttexten und zusätzlichen digitalen Inhalten über die Museums‑App. So finden auch Individualbesucher schnell einen roten Faden durch die 7000‑jährige Zeitreise.

Anfahrt und Parken: einfach erreichbar per Bahn, Bus oder Auto

Die Lage des Gäubodenmuseums in der Fraunhoferstraße 23 ist ein Vorteil: Sie erreichen das Haus bequem zu Fuß aus der Altstadt. Vom Bahnhof Straubing aus sind es rund 950 Meter – je nach Tempo 10 bis 12 Minuten zu Fuß. Wer mit dem öffentlichen Nahverkehr in die Altstadt fährt, kann die zentralen Haltestellen rund um den Ludwigsplatz nutzen, die von mehreren Linien (u. a. 1, 2, 3 und 4) frequentiert werden. Von dort sind es nur wenige Gehminuten bis zum Museum. Diese dichte Anbindung macht den Besuch auch mit Kinderwagen, Schulklasse oder als Teil eines Stadtspaziergangs gut planbar.

Mit dem Auto empfiehlt sich das Parkleitsystem der Stadt Straubing. In der Innenstadt stehen mehrere Parkhäuser und Tiefgaragen zur Auswahl, deren Auslastung über das Leitsystem angezeigt wird. Beliebt ist das Parkhaus Theresiencenter mit über 500 Stellplätzen in unmittelbarer Innenstadtlage; hier gibt es in der Regel eine kurze Freiparkzeit und flexible Tarife. Wer länger parken möchte oder mit dem Reisebus unterwegs ist, nutzt den kostenlosen Großparkplatz Am Hagen – zu Fuß erreichen Sie die Altstadt in etwa 10 bis 15 Minuten. Für mobilitätseingeschränkte Gäste existiert in der Innenstadt ein Netz ausgewiesener Behindertenparkplätze, darunter auch Stellplätze in der Fraunhoferstraße und am Theresien- beziehungsweise Ludwigsplatz. So lässt sich der Fußweg zum Museum individuell anpassen.

Die Beschilderung in der Stadt ist klar, und durch die Nähe zum Stadtplatz lässt sich der Museumsbesuch gut mit einem Bummel durch die Altstadt kombinieren. Wer aus Richtung Regensburg, Passau oder Plattling anreist, findet regelmäßige Bahnverbindungen, die das Umsteigen auf einen kurzen Fußweg oder die Stadtbusse einfach machen. Planen Sie bei starkem Besucheraufkommen – etwa am Internationalen Museumstag – ein paar Minuten mehr für die Parkplatzsuche ein oder weichen Sie direkt auf Am Hagen aus. Die Anfahrt per Fahrrad ist ebenfalls unkompliziert; in der Umgebung des Museums finden sich Abstellmöglichkeiten. Insgesamt gilt: Dank kurzer Wege, ÖPNV‑Anbindung und Parkleitsystem ist die Erreichbarkeit des Gäubodenmuseums eine seiner praktischen Stärken.

Mit Kindern ins Gäubodenmuseum: Programme, App und barrierearme Angebote

Familien und Schulklassen sind im Gäubodenmuseum ausdrücklich erwünscht. Für die jüngeren Besucherinnen und Besucher und für den Unterricht bietet das Haus interaktive Programme zur Römerzeit, die nach Jahrgangsstufen gegliedert sind. Im Fokus stehen Themen wie Berufe und Handwerk im Imperium Romanum, der berühmte Straubinger Römerschatz als Quelle des Wissens oder die Mobilität entlang des Donaulimes. Dazu kommen buchbare Formate der Living History: Ein Darsteller aus der regionalen Römergruppe (unter dem Namen „Festus“ bekannt) vermittelt anschaulich den Alltag eines Legionärs, zeigt Ausrüstung und lädt zum Anfassen ausgewählter Repliken ein – ein motivierender Zugang, gerade für Kinder und Jugendliche. Ansprechpartner und Buchungskontakte sind ausgewiesen; für Schulen ist eine frühzeitige Terminabstimmung sinnvoll.

Praktisch ist die Museums‑App, die in deutscher und englischer Sprache Inhalte zu den Räumen bereithält. Eine Indoor‑Navigationsfunktion erkennt die Position im Gebäude (sofern die entsprechende Tour aktiviert ist) und spielt thematisch passende Informationen aus. Zusätzlich gibt es Videos, darunter 3D‑Inhalte, die sich mit einem im Museumsshop erhältlichen Pyramidenaufsatz besonders anschaulich betrachten lassen. Für Familien heißt das: Kinder können eigenständig Stationen entdecken, während Erwachsene vertiefende Texte lesen – beide bleiben dennoch inhaltlich in einem gemeinsamen Erzählstrang. Für internationale Gäste erleichtert die zweisprachige Aufbereitung den Zugang.

Auch organisatorisch ist der Familienbesuch unkompliziert: Die Eintrittspreise sind familienfreundlich, mit einer günstigen Familienkarte und sehr niedrigen Tarifen für Kinder und Schüler. Teile der Dauer- und Sonderausstellungen sind barrierearm gestaltet; barrierefreie Toiletten sind ausgewiesen. Für Kindergeburtstage und spezielle Aktionen stehen museumspädagogische Angebote bereit, die auf das Alter zugeschnitten werden können. Lehrkräfte profitieren von Materialien, die den Museumsbesuch mit dem Unterricht verknüpfen, sowie von klaren Kontaktdaten für Buchungen. Ein Tipp für alle, die mit Kinderwagen unterwegs sind: Planen Sie Ihren Rundgang so, dass die Römerabteilung mit dem Römerschatz und die Abteilung „Baiern gefunden!“ sicher dabei sind – beides sind Bereiche, die erfahrungsgemäß besonders gut ankommen, weil sie mit starken Objekten, klaren Geschichten und regionalem Bezug überzeugen.

Römerschatz, „Baiern gefunden!“ und 7000 Jahre Geschichte: die Highlights

Die Besonderheit des Gäubodenmuseums ist seine Breite bei gleichzeitiger Tiefe: Von der Jungsteinzeit über die Kelten bis zu den Bajuwaren und zur Stadtgeschichte zeigt es die Entwicklung des Straubinger Raums entlang der Donau. Der berühmte Römerschatz von Straubing – entdeckt 1950 – gehört zu den bedeutendsten Fundkomplexen aus dem römischen Militärmilieu in Deutschland. Zu sehen sind Teile prunkvoller Paraderüstungen, Gesichtshelme, Masken, Beinschienen und Rossstirnen. Sie standen im Kontext repräsentativer Auftritte und belegen, wie stark Sorviodurum (das römische Straubing) in das Grenzsystem entlang der Donau eingebunden war. Dass seit 2021 mehrere Flächen in Straubing zum UNESCO‑Welterbe „Grenzen des Römischen Reiches – Donaulimes (westlicher Abschnitt)“ zählen, unterstreicht die europäische Dimension der lokalen Funde; im Museum werden entsprechende Objekte gezeigt und historisch eingeordnet.

Die Abteilung „Baiern gefunden! Die Entstehung Straubings“, die am 14. September 2018 eröffnet wurde, widmet sich der Frühgeschichte der Bajuwaren und den lokalen Gräberfeldern (u. a. Bajuwarenstraße und Hochwegfeld). Schmuck, Waffen und Alltagsobjekte erzählen von Handwerk, Austauschbeziehungen und kulturellen Einflüssen im 6. bis 9. Jahrhundert. Der Blick in diese Übergangszeit vom spätrömischen Erbe zur frühmittelalterlichen Welt macht verständlich, wie aus Siedlungsclustern, kirchlichen Zentren und Märkten eine Stadt wurde. In der Stadtgeschichtsabteilung finden Besucher dann den Bogen zur Neustadtgründung 1218 unter Herzog Ludwig dem Kelheimer und zur Entwicklung zur wittelsbachischen Regierungsstadt – bis zu den Anfängen des 20. Jahrhunderts. Ein Querschnitt durch sakrale Kunst und Volksfrömmigkeit ergänzt die politischen und wirtschaftlichen Themen mit religiösen Praktiken, Bildwerken und Devotionalien.

Die vorgeschichtliche Abteilung wiederum macht deutlich, dass die Region seit etwa 5600 v. Chr. kontinuierlich besiedelt ist. Bandkeramische Gräber mit Grabbeigaben, die „Straubinger Kultur“ der Frühbronzezeit mit Metallhorten und Trachtbestandteilen oder ein Holzbrunnen der Urnenfelderzeit zeigen, wie früh Rohstoffe, Handwerk und weitreichende Kontakte die Donauzone prägten. Kuratorisch folgt das Museum einer linearen Erzählweise: Vor- und Frühgeschichte, Römerzeit, Bajuwaren, Stadtgeschichte sowie sakrale Kunst/Volksfrömmigkeit. Diese Struktur erleichtert die Orientierung und erlaubt, thematisch zu springen oder konsequent chronologisch zu gehen. Wer tiefer einsteigen möchte, findet Forschungshinweise und weiterführende Literatur – und mit der Museums‑App eine gute Ergänzung, um auch Details, die man im ersten Durchgang übersehen hätte, gezielt aufzurufen.

Rezensionen, Eindrücke und Fototipps: so holen Sie mehr aus Ihrem Besuch

Das Gäubodenmuseum gilt als eines der eindrucksvollen Regionalmuseen in Bayern – ein Eindruck, der sich in Bewertungen und Erfahrungsberichten widerspiegelt. Besonders gelobt werden die römische Abteilung mit dem Römerschatz und die anschauliche Aufbereitung der Früh‑ und Stadtgeschichte. Positiv hervorgehoben werden außerdem die freundliche Organisation, die klare Wegeführung und das sehr gute Preis‑Leistungs‑Verhältnis. Viele Besucher empfinden den Rundgang als „kompakt, aber gehaltvoll“, weil er die Region Straubing konsequent durch die Zeiten verfolgt und dabei starke Originale in den Mittelpunkt stellt. Wer das Haus mit Kindern besucht, berichtet oft davon, dass die Römerstationen, Rüstungen und Helme den größten „Wow‑Effekt“ auslösen und lange im Gedächtnis bleiben.

Für aussagekräftige Fotos eignen sich vor allem übersichtliche Blickachsen in der Römerabteilung, Vitrinen mit markanten Objekten aus der „Baiern gefunden!“-Sektion sowie Übersichtstafeln, die die Orte im Stadtgebiet verorten. Beachten Sie mögliche Hinweise zu Blitz- und Stativnutzung im Museum und respektieren Sie die Privatsphäre anderer Gäste. Wer Eindrücke vorab sammeln möchte, findet Bilder auf den offiziellen Seiten und in gängigen Karten‑ und Reiseportalen. Empfehlenswert ist, die eigene Route grob zu planen: Beginnen Sie mit den Römern, wechseln Sie zu den Bajuwaren und beschließen Sie den Besuch mit einem Streifzug durch die Stadtgeschichts‑ und Sakralabteilung. So entsteht eine Dramaturgie vom internationalen Horizont der Donaugrenze bis zur lokalen Identität Straubings.

Wer Wert auf Ruhe legt, kommt am besten gleich zur Öffnung um 10 Uhr oder in der zweiten Tageshälfte. Für Schulklassen empfiehlt es sich, die Gruppengröße und Themen vorab zu klären und bei Bedarf zusätzliche Guides zu buchen, damit der Besuch trotz vieler Fragen und Stationen entspannt bleibt. Und noch ein Tipp: Planen Sie nach dem Museumsbesuch einen Abstecher zur Basilika St. Peter oder in die Altstadt – so verbindet sich die im Museum gewonnene historische Perspektive mit der heutigen Stadt.

Museumsleitung, Kontakt und Services für Gruppen

Die Museumsleitung und das Team des Gäubodenmuseums sind über zentrale Kontaktdaten erreichbar: Telefonisch unter 09421/944‑63222 und per E‑Mail via gaeubodenmuseum@straubing.de. Für organisatorische Fragen – von der Reservierung einer Führung über inhaltliche Schwerpunkte bis zu barrierebezogenen Anliegen – ist dieser Weg der richtige. Das Haus blickt auf eine mehr als 175‑jährige Sammlungsgeschichte (Anfänge 1845) zurück, die 2020 ein Jubiläum markierte; entsprechend eingespielt sind Prozesse rund um Sammlungspflege, Vermittlung und Besucherservice. Führungen sind thematisch variabel buchbar: antike Militärgeschichte in Sorviodurum, die frühmittelalterlichen Gräberfelder der Bajuwaren oder die Stadtentwicklung vom Mittelalter bis zur Moderne. In Innenräumen gilt für Museumsführungen eine maximale Gruppengröße von in der Regel 20 Personen pro Guide – ein Maß, das Hörbarkeit, Sicht und Interaktion gewährleistet.

Schulklassen profitieren von strukturierten Programmen mit Bezug zum Lehrplan und von gezielten Ansprechpartnern. Für römische Themen lassen sich interaktive Bausteine buchen (z. B. „Quellen des Wissens: der Römerschatz von Straubing“) sowie lebendige Formate mit Darstellern; für die Terminabstimmung und Details stehen ausgewiesene Kontakte bereit. Reisegruppen holen sich im Vorfeld Informationen zur ÖPNV‑Anreise (stündliche Verbindungen Richtung Straubing) und parken Reisebusse komfortabel auf dem Großparkplatz Am Hagen. Wer mit dem Pkw anreist, folgt dem Parkleitsystem zu einem Innenstadtparkhaus und geht die letzten Meter zu Fuß. Durch die zentrale Lage sind Gastronomie und weitere Kulturangebote im direkten Umfeld, was die Planung von Halbtages‑ und Tagesprogrammen erleichtert. Und falls nach dem Besuch Fragen offen bleiben: Die Museums‑App, bereitgestellte Flyer und Hinweise auf weiterführende Literatur bieten Anknüpfungspunkte für individuelle Vertiefungen – von der römischen Frontiera bis zur barocken Frömmigkeit in Straubing.

Quellen:

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Gäubodenmuseum | Öffnungszeiten & Römerschatz Straubing

Das Gäubodenmuseum in Straubing ist die erste Adresse, wenn es um 7000 Jahre Geschichte an der Donau geht. Unweit des Stadtplatzes in der Fraunhoferstraße 23 gelegen, führt das Haus von der Jungsteinzeit über Kelten und Römer bis in die Stadtgeschichte und sakrale Kunst. Herzstück ist der international bekannte Römerschatz von Straubing mit prächtigen Paraderüstungen und Gesichtshelmen, der die außergewöhnliche Rolle der römischen Militärpräsenz an der Donau eindrucksvoll belegt. Ergänzt wird dies durch die Abteilung „Baiern gefunden!“, die die frühe Entwicklung der Bajuwaren und die Entstehung Straubings nachvollziehbar macht. Dank zentraler Lage, klaren Öffnungszeiten und familienfreundlichen Preisen eignet sich das Museum als spontan planbares Ausflugsziel ebenso wie als Bildungsort für Schulklassen. Bahn- und Busanbindung, ein gut ausgebautes Parkleitsystem sowie barrierearme Angebote und eine hilfreiche Museums‑App erleichtern den Besuch. Wer Kultur kompakt erleben will, findet hier authentische Funde aus dem Umland, sorgfältig kuratierte Präsentationen und einen direkten Zugang zu den Spuren von Sorviodurum, dem römischen Straubing.

Öffnungszeiten, Eintritt und Tickets: So planen Sie Ihren Besuch

Das Gäubodenmuseum hat verlässliche, übersichtliche Zeiten: Geöffnet ist in der Regel von Dienstag bis Sonntag jeweils 10:00 bis 16:00 Uhr, montags bleibt geschlossen. An einzelnen Feiertagen ist das Haus nicht geöffnet, darunter Neujahr, Faschingsdienstag, Karfreitag, Allerheiligen, Heiligabend, der 1. Weihnachtsfeiertag und Silvester. Diese Struktur macht die Planung einfach, egal ob Sie vormittags oder am frühen Nachmittag kommen möchten. Für Reisende ist besonders praktisch, dass die Öffnung an gewöhnlichen Feiertagen ansonsten gleichbleibend von 10:00 bis 16:00 Uhr gehandhabt wird. Prüfen Sie am besten vorab die tagesaktuellen Hinweise, wenn Sie einen Besuch an besonderen Tagen planen.

Die Eintrittspreise sind bewusst niedrig gehalten: Erwachsene zahlen 5,00 Euro, ermäßigt kostet der Besuch 4,00 Euro (zum Beispiel für Gruppen ab 12 Personen). Kinder und Schüler erhalten für 1,00 Euro Zugang, Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt. Für Familien gibt es eine Familienkarte zum Gesamtpreis von 8,00 Euro. Damit bleibt der Museumsbesuch auch für größere Gruppen und Familien kalkulierbar – ein Argument, das das Gäubodenmuseum zu einem attraktiven Ziel für Wochenendausflüge, Schulausflüge oder Städtetrips macht.

Tickets erhalten Sie unkompliziert an der Museumskasse vor Ort. Gruppen, Schulklassen und Besucherinnen und Besucher, die eine Führung wünschen, melden sich vorab per E‑Mail oder Telefon, um Termin, Gruppengröße und gewünschte Schwerpunkte abzustimmen. In Innenräumen gilt für Führungen eine maximale Gruppengröße von in der Regel 20 Personen pro Guide, was genügend Raum lässt, um die Objekte aus der Nähe zu betrachten und Fragen zu stellen. Wer ohne Führung unterwegs ist, profitiert von klar strukturierten Themenräumen, gut lesbaren Objekttexten und zusätzlichen digitalen Inhalten über die Museums‑App. So finden auch Individualbesucher schnell einen roten Faden durch die 7000‑jährige Zeitreise.

Anfahrt und Parken: einfach erreichbar per Bahn, Bus oder Auto

Die Lage des Gäubodenmuseums in der Fraunhoferstraße 23 ist ein Vorteil: Sie erreichen das Haus bequem zu Fuß aus der Altstadt. Vom Bahnhof Straubing aus sind es rund 950 Meter – je nach Tempo 10 bis 12 Minuten zu Fuß. Wer mit dem öffentlichen Nahverkehr in die Altstadt fährt, kann die zentralen Haltestellen rund um den Ludwigsplatz nutzen, die von mehreren Linien (u. a. 1, 2, 3 und 4) frequentiert werden. Von dort sind es nur wenige Gehminuten bis zum Museum. Diese dichte Anbindung macht den Besuch auch mit Kinderwagen, Schulklasse oder als Teil eines Stadtspaziergangs gut planbar.

Mit dem Auto empfiehlt sich das Parkleitsystem der Stadt Straubing. In der Innenstadt stehen mehrere Parkhäuser und Tiefgaragen zur Auswahl, deren Auslastung über das Leitsystem angezeigt wird. Beliebt ist das Parkhaus Theresiencenter mit über 500 Stellplätzen in unmittelbarer Innenstadtlage; hier gibt es in der Regel eine kurze Freiparkzeit und flexible Tarife. Wer länger parken möchte oder mit dem Reisebus unterwegs ist, nutzt den kostenlosen Großparkplatz Am Hagen – zu Fuß erreichen Sie die Altstadt in etwa 10 bis 15 Minuten. Für mobilitätseingeschränkte Gäste existiert in der Innenstadt ein Netz ausgewiesener Behindertenparkplätze, darunter auch Stellplätze in der Fraunhoferstraße und am Theresien- beziehungsweise Ludwigsplatz. So lässt sich der Fußweg zum Museum individuell anpassen.

Die Beschilderung in der Stadt ist klar, und durch die Nähe zum Stadtplatz lässt sich der Museumsbesuch gut mit einem Bummel durch die Altstadt kombinieren. Wer aus Richtung Regensburg, Passau oder Plattling anreist, findet regelmäßige Bahnverbindungen, die das Umsteigen auf einen kurzen Fußweg oder die Stadtbusse einfach machen. Planen Sie bei starkem Besucheraufkommen – etwa am Internationalen Museumstag – ein paar Minuten mehr für die Parkplatzsuche ein oder weichen Sie direkt auf Am Hagen aus. Die Anfahrt per Fahrrad ist ebenfalls unkompliziert; in der Umgebung des Museums finden sich Abstellmöglichkeiten. Insgesamt gilt: Dank kurzer Wege, ÖPNV‑Anbindung und Parkleitsystem ist die Erreichbarkeit des Gäubodenmuseums eine seiner praktischen Stärken.

Mit Kindern ins Gäubodenmuseum: Programme, App und barrierearme Angebote

Familien und Schulklassen sind im Gäubodenmuseum ausdrücklich erwünscht. Für die jüngeren Besucherinnen und Besucher und für den Unterricht bietet das Haus interaktive Programme zur Römerzeit, die nach Jahrgangsstufen gegliedert sind. Im Fokus stehen Themen wie Berufe und Handwerk im Imperium Romanum, der berühmte Straubinger Römerschatz als Quelle des Wissens oder die Mobilität entlang des Donaulimes. Dazu kommen buchbare Formate der Living History: Ein Darsteller aus der regionalen Römergruppe (unter dem Namen „Festus“ bekannt) vermittelt anschaulich den Alltag eines Legionärs, zeigt Ausrüstung und lädt zum Anfassen ausgewählter Repliken ein – ein motivierender Zugang, gerade für Kinder und Jugendliche. Ansprechpartner und Buchungskontakte sind ausgewiesen; für Schulen ist eine frühzeitige Terminabstimmung sinnvoll.

Praktisch ist die Museums‑App, die in deutscher und englischer Sprache Inhalte zu den Räumen bereithält. Eine Indoor‑Navigationsfunktion erkennt die Position im Gebäude (sofern die entsprechende Tour aktiviert ist) und spielt thematisch passende Informationen aus. Zusätzlich gibt es Videos, darunter 3D‑Inhalte, die sich mit einem im Museumsshop erhältlichen Pyramidenaufsatz besonders anschaulich betrachten lassen. Für Familien heißt das: Kinder können eigenständig Stationen entdecken, während Erwachsene vertiefende Texte lesen – beide bleiben dennoch inhaltlich in einem gemeinsamen Erzählstrang. Für internationale Gäste erleichtert die zweisprachige Aufbereitung den Zugang.

Auch organisatorisch ist der Familienbesuch unkompliziert: Die Eintrittspreise sind familienfreundlich, mit einer günstigen Familienkarte und sehr niedrigen Tarifen für Kinder und Schüler. Teile der Dauer- und Sonderausstellungen sind barrierearm gestaltet; barrierefreie Toiletten sind ausgewiesen. Für Kindergeburtstage und spezielle Aktionen stehen museumspädagogische Angebote bereit, die auf das Alter zugeschnitten werden können. Lehrkräfte profitieren von Materialien, die den Museumsbesuch mit dem Unterricht verknüpfen, sowie von klaren Kontaktdaten für Buchungen. Ein Tipp für alle, die mit Kinderwagen unterwegs sind: Planen Sie Ihren Rundgang so, dass die Römerabteilung mit dem Römerschatz und die Abteilung „Baiern gefunden!“ sicher dabei sind – beides sind Bereiche, die erfahrungsgemäß besonders gut ankommen, weil sie mit starken Objekten, klaren Geschichten und regionalem Bezug überzeugen.

Römerschatz, „Baiern gefunden!“ und 7000 Jahre Geschichte: die Highlights

Die Besonderheit des Gäubodenmuseums ist seine Breite bei gleichzeitiger Tiefe: Von der Jungsteinzeit über die Kelten bis zu den Bajuwaren und zur Stadtgeschichte zeigt es die Entwicklung des Straubinger Raums entlang der Donau. Der berühmte Römerschatz von Straubing – entdeckt 1950 – gehört zu den bedeutendsten Fundkomplexen aus dem römischen Militärmilieu in Deutschland. Zu sehen sind Teile prunkvoller Paraderüstungen, Gesichtshelme, Masken, Beinschienen und Rossstirnen. Sie standen im Kontext repräsentativer Auftritte und belegen, wie stark Sorviodurum (das römische Straubing) in das Grenzsystem entlang der Donau eingebunden war. Dass seit 2021 mehrere Flächen in Straubing zum UNESCO‑Welterbe „Grenzen des Römischen Reiches – Donaulimes (westlicher Abschnitt)“ zählen, unterstreicht die europäische Dimension der lokalen Funde; im Museum werden entsprechende Objekte gezeigt und historisch eingeordnet.

Die Abteilung „Baiern gefunden! Die Entstehung Straubings“, die am 14. September 2018 eröffnet wurde, widmet sich der Frühgeschichte der Bajuwaren und den lokalen Gräberfeldern (u. a. Bajuwarenstraße und Hochwegfeld). Schmuck, Waffen und Alltagsobjekte erzählen von Handwerk, Austauschbeziehungen und kulturellen Einflüssen im 6. bis 9. Jahrhundert. Der Blick in diese Übergangszeit vom spätrömischen Erbe zur frühmittelalterlichen Welt macht verständlich, wie aus Siedlungsclustern, kirchlichen Zentren und Märkten eine Stadt wurde. In der Stadtgeschichtsabteilung finden Besucher dann den Bogen zur Neustadtgründung 1218 unter Herzog Ludwig dem Kelheimer und zur Entwicklung zur wittelsbachischen Regierungsstadt – bis zu den Anfängen des 20. Jahrhunderts. Ein Querschnitt durch sakrale Kunst und Volksfrömmigkeit ergänzt die politischen und wirtschaftlichen Themen mit religiösen Praktiken, Bildwerken und Devotionalien.

Die vorgeschichtliche Abteilung wiederum macht deutlich, dass die Region seit etwa 5600 v. Chr. kontinuierlich besiedelt ist. Bandkeramische Gräber mit Grabbeigaben, die „Straubinger Kultur“ der Frühbronzezeit mit Metallhorten und Trachtbestandteilen oder ein Holzbrunnen der Urnenfelderzeit zeigen, wie früh Rohstoffe, Handwerk und weitreichende Kontakte die Donauzone prägten. Kuratorisch folgt das Museum einer linearen Erzählweise: Vor- und Frühgeschichte, Römerzeit, Bajuwaren, Stadtgeschichte sowie sakrale Kunst/Volksfrömmigkeit. Diese Struktur erleichtert die Orientierung und erlaubt, thematisch zu springen oder konsequent chronologisch zu gehen. Wer tiefer einsteigen möchte, findet Forschungshinweise und weiterführende Literatur – und mit der Museums‑App eine gute Ergänzung, um auch Details, die man im ersten Durchgang übersehen hätte, gezielt aufzurufen.

Rezensionen, Eindrücke und Fototipps: so holen Sie mehr aus Ihrem Besuch

Das Gäubodenmuseum gilt als eines der eindrucksvollen Regionalmuseen in Bayern – ein Eindruck, der sich in Bewertungen und Erfahrungsberichten widerspiegelt. Besonders gelobt werden die römische Abteilung mit dem Römerschatz und die anschauliche Aufbereitung der Früh‑ und Stadtgeschichte. Positiv hervorgehoben werden außerdem die freundliche Organisation, die klare Wegeführung und das sehr gute Preis‑Leistungs‑Verhältnis. Viele Besucher empfinden den Rundgang als „kompakt, aber gehaltvoll“, weil er die Region Straubing konsequent durch die Zeiten verfolgt und dabei starke Originale in den Mittelpunkt stellt. Wer das Haus mit Kindern besucht, berichtet oft davon, dass die Römerstationen, Rüstungen und Helme den größten „Wow‑Effekt“ auslösen und lange im Gedächtnis bleiben.

Für aussagekräftige Fotos eignen sich vor allem übersichtliche Blickachsen in der Römerabteilung, Vitrinen mit markanten Objekten aus der „Baiern gefunden!“-Sektion sowie Übersichtstafeln, die die Orte im Stadtgebiet verorten. Beachten Sie mögliche Hinweise zu Blitz- und Stativnutzung im Museum und respektieren Sie die Privatsphäre anderer Gäste. Wer Eindrücke vorab sammeln möchte, findet Bilder auf den offiziellen Seiten und in gängigen Karten‑ und Reiseportalen. Empfehlenswert ist, die eigene Route grob zu planen: Beginnen Sie mit den Römern, wechseln Sie zu den Bajuwaren und beschließen Sie den Besuch mit einem Streifzug durch die Stadtgeschichts‑ und Sakralabteilung. So entsteht eine Dramaturgie vom internationalen Horizont der Donaugrenze bis zur lokalen Identität Straubings.

Wer Wert auf Ruhe legt, kommt am besten gleich zur Öffnung um 10 Uhr oder in der zweiten Tageshälfte. Für Schulklassen empfiehlt es sich, die Gruppengröße und Themen vorab zu klären und bei Bedarf zusätzliche Guides zu buchen, damit der Besuch trotz vieler Fragen und Stationen entspannt bleibt. Und noch ein Tipp: Planen Sie nach dem Museumsbesuch einen Abstecher zur Basilika St. Peter oder in die Altstadt – so verbindet sich die im Museum gewonnene historische Perspektive mit der heutigen Stadt.

Museumsleitung, Kontakt und Services für Gruppen

Die Museumsleitung und das Team des Gäubodenmuseums sind über zentrale Kontaktdaten erreichbar: Telefonisch unter 09421/944‑63222 und per E‑Mail via gaeubodenmuseum@straubing.de. Für organisatorische Fragen – von der Reservierung einer Führung über inhaltliche Schwerpunkte bis zu barrierebezogenen Anliegen – ist dieser Weg der richtige. Das Haus blickt auf eine mehr als 175‑jährige Sammlungsgeschichte (Anfänge 1845) zurück, die 2020 ein Jubiläum markierte; entsprechend eingespielt sind Prozesse rund um Sammlungspflege, Vermittlung und Besucherservice. Führungen sind thematisch variabel buchbar: antike Militärgeschichte in Sorviodurum, die frühmittelalterlichen Gräberfelder der Bajuwaren oder die Stadtentwicklung vom Mittelalter bis zur Moderne. In Innenräumen gilt für Museumsführungen eine maximale Gruppengröße von in der Regel 20 Personen pro Guide – ein Maß, das Hörbarkeit, Sicht und Interaktion gewährleistet.

Schulklassen profitieren von strukturierten Programmen mit Bezug zum Lehrplan und von gezielten Ansprechpartnern. Für römische Themen lassen sich interaktive Bausteine buchen (z. B. „Quellen des Wissens: der Römerschatz von Straubing“) sowie lebendige Formate mit Darstellern; für die Terminabstimmung und Details stehen ausgewiesene Kontakte bereit. Reisegruppen holen sich im Vorfeld Informationen zur ÖPNV‑Anreise (stündliche Verbindungen Richtung Straubing) und parken Reisebusse komfortabel auf dem Großparkplatz Am Hagen. Wer mit dem Pkw anreist, folgt dem Parkleitsystem zu einem Innenstadtparkhaus und geht die letzten Meter zu Fuß. Durch die zentrale Lage sind Gastronomie und weitere Kulturangebote im direkten Umfeld, was die Planung von Halbtages‑ und Tagesprogrammen erleichtert. Und falls nach dem Besuch Fragen offen bleiben: Die Museums‑App, bereitgestellte Flyer und Hinweise auf weiterführende Literatur bieten Anknüpfungspunkte für individuelle Vertiefungen – von der römischen Frontiera bis zur barocken Frömmigkeit in Straubing.

Quellen:

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Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

DW

Daniel W.

28. Januar 2024

Das Museum ist überraschend gut organisiert und reich an wertvollen Exponaten. Vertreten sind historische Etappen von der Jungsteinzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Am beeindruckendsten sind die Exponate aus der Römerzeit und dem Mittelalter. Sehr interessant sind auch die Informationen und ausgestellten Objekte aus der alten Hallstatt-, Latenè- oder Bronzekultur usw. So viel historische Schönheit sieht man selten an einem Ort. Vor allem bei einem Preis von 5 Euro pro Ticket.

MS

Marcel Strauß

15. Oktober 2025

Das Gäubodenmuseum ist ein echtes Highlight in Straubing und gehört zu den eindrucksvollsten Regionalmuseen Bayerns. Besonders die römische Abteilung mit den einzigartigen Funden aus dem römischen Straubing ist absolut sehenswert - man bekommt hier ein lebendiges Gefühl dafür, wie viel Geschichte in dieser Region steckt.

LI

Lizzy

11. September 2023

Ich war begeistert von dem Römerschatz, der dort ausgestellt wird. Auch der Raum mit einer Gräberausstellung hat mir gefallen. Man konnte dort, mit respektvollem Umgang mit den Toten, viel Wissenswertes über alte Epochen erfahren. Nicht mein letzter Besuch.

LO

Lorenz

9. September 2024

Die Qualität sowohl der gezeigten Funde als auch der musealem Aufbereitung ist sehr hoch - insbesondere der Raum zur bajuwarischen Epoche sucht seinesgleichen, aber auch die Abteilungen zum Römerschatz und zur Urgeschichte sind sehr gut gelungen.

AT

Axel Thorhauer

1. Oktober 2024

Bemerkenswerte archäologische Sammlung, Schwerpunkt liegt(verständlicherweise) auf der Römerzeit und dem Frühmittelalter. Sehr anschaulich und zeitgemäß präsentiert. Dazu wechselnde kleine Sonderausstellungen. Eintritt nur 5 Euro. Sehr empfehlenswert.